Neues WhatsApp-Feature soll Fake News entlarven

    Marvin Kahlenberg
    Marvin Kahlenberg

    Bald könnten WhatsApp-User empfangene Bilder auf ihre Echtheit überprüfen und so vermeiden, manipulierten KI-Bildern auf den Leim zu gehen.

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    WhatsApp könnte mit einem baldigen Update helfen, manipulierte Bilder zu entdecken. (Symbolbild) - Depositphotos

    Manipulierte Fake Bilder sind ein wachsendes Problem. Rein evolutionär gesehen sind wir nicht darauf trainiert, Dinge infrage zu stellen, die wir mit den eigenen Augen sehen.

    Das wird im digitalen Zeitalter schonungslos ausgenutzt. Aber mit einem neuen Tool von WhatsApp bekommen wir bei diesem Dienst zukünftig etwas mehr Unterstützung, um uns vor Fake-Inhalten zu schützen.

    Kampf gegen Falschmeldungen

    WhatsApp arbeitet an einem Update, das Nutzern ermöglicht, die Google-Bildersuche zu verwenden, um empfangene Bilder auf ihre Authentizität zu überprüfen. So können wir schnell und einfach Kontextinformationen erhalten und mögliche Manipulation aufdecken.

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    Emotional aufgestachelt durch Fake-Inhalte? - Depositphotos

    Um das neue Tool zu verwenden, müssen User lediglich das Bild in WhatsApp öffnen, auf die drei vertikalen Punkte im rechten oberen Eck klicken und «Suche im Web» auswählen. Allerdings liefert diese Funktion nur ähnliche Bilder, nicht immer ist die Google-Bildersuche wirklich erfolgreich.

    Doch immerhin könnte das neue Feature ein erster Schritt sein, um manipulierte Bilder beispielsweise in Gruppen-Chats, wo es schnell einmal politisch wird, zu erkennen.

    Bildsuche-Tool wohl bald verfügbar

    Etwas müssen wir uns wohl noch gedulden, bis wir die «Suche im Web» auf unseren Geräten anwenden können. Ein entsprechendes Update für WhatsApp könnte aber demnächst ins Haus stehen.

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    Mit dem Update wird in Kürze gerechnet. Wir halten Sie auf dem Laufenden. - Depositphotos

    Aktuell wird das neue Feature ausschliesslich Beta-Testern angeboten.

    Bisher ist die Funktion lediglich bei der Android-Version von WhatsApp bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass auch OS-Nutzer in Zukunft von dem Tool profitieren dürften.

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