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    Urner Regierungsrat lehnt pauschales Handyverbot an Schulen ab

    Keystone-SDA Regional
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    Uri,

    Der Urner Regierungsrat will den Gebrauch von Smartphones an Schulen nicht generell verbieten, aber regeln. Dies schreibt er in seiner Antwort auf eine Motion.

    Private Smartphones haben nach Ansicht des Motionären in den Schulzimmern und auf den Pausenplätzen nichts zu suchen. (Symbolbild)
    Private Smartphones haben nach Ansicht des Motionären in den Schulzimmern und auf den Pausenplätzen nichts zu suchen. (Symbolbild) - KEYSTONE/APA/APA/MAX SLOVENCIK

    Landrat Jonas Schär (SVP) begründete in seinem Vorstoss die Verbannung von Mobiltelefonen aus den Schulzimmern damit, dass die Kinder durch die elektronischen Geräte abgelenkt würden. Die zwischenmenschliche Interaktion werde dadurch erschwert.

    Schär forderte deswegen ein «generelles Verbot von privaten Mobiltelefonen für alle Schülerinnen und Schüler während dem gesamten Schulunterricht auf dem ganzen Schulareal». Zudem sollen die Schulen verpflichtet werden, Jugendschutzsoftware auf den schulischen Geräten zu installieren und regelmässig zu aktualisieren.

    Der Regierungsrat teile das Anliegen des Motionärs, ein «gesundes Lernumfeld» zu fördern, wie er in seiner am Freitag publizierten Antwort schrieb. Ein gesetzlich verankertes pauschales Handyverbot an Schulen sei aber pädagogisch weder sinnvoll noch rechtlich angezeigt.

    Der Regierungsrat wies darauf hin, dass es Aufgabe der Schulen sei, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Dies könne nicht durch ein pauschales Ausschliessen der Smartphones erreicht werden. Zudem falle der Schulbetrieb in die Kompetenz der Gemeinden.

    Der Regierungsrat will aber in einem Bericht den Umgang mit Smartphones an Schulen prüfen und einen Bericht dazu schreiben. Er schlägt deswegen vor, die Motion in ein weniger verpflichtendes Postulat umzuwandeln. Entsprechende Regelungen könnten dann vom Erziehungsrat in den Richtlinien zur Anwendung von digitalen Geräten aufgenommen werden.

    Kommentare

    User #6814 (nicht angemeldet)

    Nur mal so, ein Elternteil liegt schwer krank im Spital, da macht es durchaus Sinn wenn das Kind erreichbar ist. Es gäbe viele andere Situationen bei dem der Kontakt sinnvoll und wichtig ist.

    User #1839 (nicht angemeldet)

    Verbote sollte nur für politiker gelten die alles kontrollieren und regulieren wollen

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