Thurgau wächst durch Zuzüge aus Deutschland und Kanton Zürich
Die Bevölkerung des Kantons Thurgau hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. Die Einwohnerzahl stieg um rund 3100 Personen an. Hauptsächlich Zuzüge aus Deutschland und dem Kanton Zürich, insbesondere aus dem Bezirk Winterthur, trugen dazu bei. Ende 2025 zählte der Kanton 300'097 Einwohnerinnen und Einwohner.

2100 Personen wanderten aus dem Ausland in den Thurgau ein, wie aus neuen Daten des kantonalen Amts für Daten und Statistik hervorgeht. Davon stammten 1060 Zuzügerinnen und Zuzüger aus Deutschland. Dieses Netto-Plus bei den internationalen Zu- und Wegzügen lag gegenüber dem Vorjahr um 740 Personen tiefer.
Aus der Schweiz verzeichnete der Thurgau einen Nettozuzug von rund 1000 Personen. Allein aus der Region Winterthur zogen netto 440 Menschen in den Thurgau. Gemessen an der Einwohnerzahl wies der Thurgau laut Mitteilung im interkantonalen Vergleich 2025 den vierthöchsten Zuzugsüberschuss auf.
Mehr als 420 im Thurgau lebende Deutsche erwarben im Jahr 2025 die schweizerische Staatsangehörigkeit. Das sind deutlich mehr als vor zehn Jahren. 120 Eingebürgerte stammten aus Nordmazedonien und 80 aus Italien. Jahr für Jahr werden im Thurgau etwa 800 bis 1000 Personen eingebürgert.
Schutzsuchende aus der Ukraine und Personen im Asylprozess zählen in der kantonalen Bevölkerungserhebung nicht zur ständigen Wohnbevölkerung.






