Sondierungsgespräche in Mecklenburg-Vorpommern haben begonnen

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Eine Woche nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern haben die Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Regierung des deutschen Bundeslandes begonnen.

    Manuela Schwesig
    Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, gibt anlässlich der Olympiabewerbung von Köln-Rhein-Ruhr in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen eine Pressekonferenz. - keystone

    Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) spricht die sozialdemokratische SPD seit dem Morgen mit dem bisherigen Regierungspartner Die Linke an einem geheim gehaltenen Ort. Auch über die Ergebnisse soll demnach geschwiegen werden, bis die Sondierungsgespräche abgeschlossen sind.

    Die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern und SPD-Landesvorsitzende, Manuela Schwesig, hatte angekündigt, ein Dreierbündnis von SPD, Linken und Grünen anzustreben. Es ist rechnerisch die einzige Option für eine stabile Mehrheit im Landtag, dem Parlament, ohne die rechtspopulistische AfD.

    Die drei Parteien verfügen über 39 der 71 Sitze – die SPD stellt 29 Abgeordnete, Linke und Grüne jeweils 5. Die AfD, Siegerin der Wahl am 20. September, verfügt über 32 Sitze. Sie wäre die einzige Oppositionsfraktion.

    Entsprechend selbstbewusst gehen die Linken in die Gespräche. Der Linke-Landesvorsitzende Hennis Herbst, zugleich Vorsitzender der neuen Landtagsfraktion, hatte am Tag nach der Wahl mit Blick auf die SPD gesagt: «Am Ende des Tages sind die auf uns angewiesen.»

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