Stadt Zürich

Stadt Zürich: Ärzte mit Gratis-Hausbesuchen bei Senioren

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Seniorinnen und Senioren können in der Stadt Zürich während den Hitzetagen kostenlose Hausbesuche von Ärzten in Anspruch nehmen. Sie geben Tipps im Umgang mit der Hitze. Diese sind auch für andere Personen hilfreich.

Hitzetage
Wer keinen Schatten während der heissen Tage findet, nimmt ihn sich am besten selbst mit. (Symbolbild) - keystone

In den nächsten Tagen klettert laut Wetterbericht das Thermometer im Kanton Zürich auf über 30 Grad Celsius. Für den Kanton Zürich hat der Bund eine Hitzewarnung der Stufe 3 herausgegeben. Die Stadt Zürich veröffentlichte am Donnerstag zudem Tipps und Unterstützung für die heissen Tage.

Betagte Menschen sind während einer Hitzeperiode gesundheitlich besonders stark betroffen. Sie haben eine schlechte Wärmeregulation, schwitzen weniger und nehmen in der Regel weniger Flüssigkeit zu sich. Dies beeinträchtigt das Herz-Kreislaufsystem und macht sie anfälliger für Hitzestress.

Viel Trinken

Wichtig bei steigenden Temperaturen ist es, regelmässig zu trinken – auch ohne Durstgefühl. Ideal sind Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder ungesüsster Tee. Um den Körper mit ausreichend Salz zu versorgen, empfiehlt die Stadt den Senioren auch das Trinken einer Bouillon.

Für Abkühlung sorgen

Für Erfrischung sorgen eine kühle Dusche oder kalte Fuss- und Handbäder. Die Räume sollten nachts gelüftet werden. Tagsüber dagegen ist es gut, Fenster und Rollläden geschlossen zu halten.

Vor der Sonne schützen

An der prallen Sonne ist es wichtig, dass man sich mit Kleidung, einer Kopfbedeckung oder Sonnencrème schützt. Dies gilt insbesondere in der Mittagszeit. Dann ist es wichtig, sich möglichst im Schatten aufzuhalten. Ausserdem sollten Aktivitäten auf die kühleren Tageszeiten verschoben werden, um den Körper zu schützen.

Gefährdete Personen unterstützen

Hitze stellt ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Kleinkinder, Schwangere und ältere Menschen dar. Angehörige oder Nachbarn können alleinstehende Seniorinnen und Senioren unterstützen, indem sie Betreuungsdienste organisieren, Nachbarschaftshilfe anbieten und eine Telefonliste mit Notnummern bereitstellen.

Warnzeichen ernst nehmen

Wenn es heiss ist, kann der Körper schnell überhitzen. Warnzeichen, wie Kreislaufprobleme, Schwächegefühl, Müdigkeit und Unwohlsein sollten daher ernst genommen werden.

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Kommentare

User #6362 (nicht angemeldet)

Also manchmal habe ich den starken Eindruck dass man um diese Hitze einen riesen Tamtam macht! Als man komplett ausgeliefert wäre und Angst vor dem Tod haben müsste. Dabei geht der Sommer super schnell vorbei.

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