Mieten in der Stadt Zürich steigen in zwei Jahren um 3 Prozent
Die Mieten in der Stadt Zürich sind seit 2024 um rund 3 Prozent gestiegen. Der Anstieg liegt über der normalen Teuerung.

Eine typische Mietwohnung von 75 Quadratmetern kostet heute etwa 1690 Franken und somit rund 50 Franken mehr als vor zwei Jahren, wie Statistik Stadt Zürich am Dienstag mitteilte.
Der aktuelle Anstieg der Nettomieten von 3,1 Prozent übertrifft die allgemeine Teuerung in der Stadt, die im gleichen Zeitraum bei 1,2 Prozent lag.
Die Mietpreise kletterten zuletzt jedoch weniger rasant in die Höhe als in der vorherigen Erhebung. Zwischen 2022 und 2024 war noch ein markanter Preissprung von 6,5 Prozent pro Quadratmeter verzeichnet worden.
Gemeinnützige Wohnungen bleiben günstiger
Der Aufwärtstrend betrifft alle Eigentümerschaften gleichermassen, weshalb auch bei Baugenossenschaften höhere Mieten fällig werden. Dennoch bleiben gemeinnützige Wohnungen mit einer monatlichen Durchschnittsmiete von 1150 Franken deutlich günstiger als Objekte auf dem freien Markt, die im Schnitt 1990 Franken kosten.
Auch Neubaumieten fallen wesentlich teurer aus als Mieten in älteren Gebäuden, was unter anderem auf gestiegene Wohnbaupreise zurückgeführt wird.
Je nach Stadtquartier variieren die Kosten im nicht gemeinnützigen Sektor stark. Am tiefsten in die Tasche greifen müssen Mieterinnen und Mieter in der Altstadt, in Riesbach sowie in Oberstrass.
Das günstigste Pflaster ist Affoltern, während Oerlikon und Wiedikon dem städtischen Durchschnitt entsprechen. Zwischen der teuren Altstadt und dem preiswerten Affoltern beträgt die monatliche Preisdifferenz für eine typische Wohnung rund 1200 Franken.










