Stadt Luzern

    Luzerner Schulen starten mit Hitze ins neue Schuljahr

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    In den meisten Luzerner Gemeinden startet am nächsten Montag das neue Schuljahr. An der Personalfront hat sich die Situation entspannt, als neue Herausforderung ist die Hitze dazugekommen.

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    Ein Blick ins Schulzimmer. - Keystone

    45'200 Schülerinnen und Schüler werden im Schuljahr 2026/27 die Volksschule besuchen. Dazu kommen 6400 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sowie 4900 Berufsschülerinnen und -schüler. Dies hat das Bildungs- und Kulturdepartement am Dienstag bekannt gegeben.

    Bildungsdirektor Armin Hartmann (SVP) sagte vor den Medien, dass die Bemühungen, den Lehrerberuf attraktiver zu machen, greifen würden. Bei der Stellenbesetzung habe sich die Lage leicht entspannt.

    Gemäss Hartmann sind auf das neue Schuljahr hin alle Klassenlehrstellen besetzt. Nur noch einige Stellen, vor allem kleine Teilzeitpensen, seien noch offen.

    In Zukunft weniger Schüler

    Bereits zeichnet sich jedoch ein Trend hin zu einem Rückgang der Schülerzahlen ab. Dies könnte in gewissen Regionen auch Schulstandorte in Frage stellen, erklärte der Bildungsdirektor.

    In vielen Schulzimmern wird es auch zu Beginn des neuen Schuljahres heiss sein. Der Kanton will den Schulen Flexibilität geben, um damit umzugehen. Hartmann nannte etwa das Wechseln von Räumen oder auch die Reduktion des Unterrichts. Bis alle Schulhäuser hitzetauglich umgebaut seien, werde es Jahre oder Jahrzehnte gehen, sagte er.

    Armin Hartmann
    Der Luzerner Bildungsdirektor Armin Hartmann (SVP) sieht die Volksschulen für das neue Schuljahr gerüstet. - keystone

    Als eine der grossen Herausforderungen für die Schulen aller Stufen ist die seit der Coronapandemie schlechter gewordene psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Wie lange dieser «Pandemieeffekt» anhält oder ob er abklingen wird, lässt sich laut Hartmann nur schwer abschätzen.

    Im letzten Schuljahr hatte sich zudem herausgestellt, dass die Luzerner Schülerschaft im Vergleich mit anderen Kantonen in der Mathematik schlecht ist. Vor allem Kinder aus bildungsfernen Schichten erzielten schlechte Ergebnisse. In diesem Bereich sollen schnell Massnahmen ergriffen werden, kündigte Hartmann an, denn es gehe um die Chancengerechtigkeit.

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    Kommentare

    User #4131 (nicht angemeldet)

    Und dann fragt man sich, warum alle si verweichlicht sind. An den Kindern liegt es wohl kaum.

    User #277 (nicht angemeldet)

    Schweizer sind generell gegen Klimaanlagen, das ist kulturell bedingt. Es wird Zeit brauchen, bis Klimaanlagen akzeptiert werden in der Schweiz.

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