Stadt Basel

Kanton Basel-Stadt schreibt 5500 Plakatflächen neu aus

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Der Kanton Basel-Stadt hat die Konzessionen für die Bewirtschaftung von rund 5500 Plakatflächen neu ausgeschrieben. Der Kanton sucht für 5500 Flächen neue Betreiber für die Jahre 2028 bis 2034. Mit der Neuausschreibung verschwinden auch die letzten Telefonzellen.

In Basel-Stadt werden die Plakatflächen neu ausgeschrieben. Ein Entscheid soll bis Ende 2026 fallen. (Archivbild)
In Basel-Stadt werden die Plakatflächen neu ausgeschrieben. Ein Entscheid soll bis Ende 2026 fallen. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Die bisherigen Konzessionen für die Plakatflächen laufen Ende Dezember 2027 aus, wie das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) am Mittwoch mitteilte.

Die insgesamt 5500 Flächen sind in sieben Lose unterteilt. Fünf davon umfassen 2700 grossformatige Plakatstellen, während sich zwei Lose auf rund 2800 Kleinplakate beziehen. Die Vergabe erfolgt anhand von finanziellen und qualitativen Kriterien, zu denen auch das jeweilige Betriebskonzept zählt. Bei der Grossplakatierung müssen gemäss Mitteilung dem Kanton eine fixe Abgabe sowie eine Umsatzabgabe bezahlt werden.

Die neuen Konzessionen gelten von 2028 bis 2034 und können dreimal um ein Jahr bis maximal Ende 2037 verlängert werden, wie es weiter heisst.

Telefonkabinen verschwinden nun endgültig

Im Zuge der Neuvergabe endet auch die Ära der öffentlichen Telefonzellen in Basel. Die letzten 25 Kabinen, die hauptsächlich als Werbesäulen dienten, werden bis Mitte 2028 zurückgebaut. Sie werden laut BVD entweder durch die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) entfernt oder durch neue Plakatflächen ersetzt.

Neben den bestehenden analogen und digitalen Plakatflächen seien auch neue Standorte und die Umrüstung bestehender Flächen möglich, heisst es weiter. Damit sind vor allem neue Plakatstellen an BVB-Wartehallen sowie freistehende Anlagen gemeint. Dafür braucht es aber ein Baubewilligungsverfahren.

Interessierte Plakatierungsfirmen können ihre Angebote bis zum 23. November einreichen. Das Bau- und Verkehrsdepartement entscheidet voraussichtlich bis Ende 2026 über die Zuschläge.

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