Stadt Zürich

    Elektrizitätswerk der Stadt Zürich muss Gewinn nicht teilen

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Die Stadtzürcher Stimmberechtigten lassen den Gewinn des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ) unangetastet. Am Sonntag stimmten sie mit 72,2 Prozent dagegen, dass 80 Millionen Franken an Haushalte und kleinere Betriebe bezahlt werden.

    Die Auszahlung von 340 Franken pro Haushalt und Betrieb bleibt dem EWZ erspart.
    Die Auszahlung von 340 Franken pro Haushalt und Betrieb bleibt dem EWZ erspart. - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

    Mit 102'226 Nein- zu 39'243 Ja-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 60,6 Prozent wurde die Initiative der AL abgelehnt. Die Vorlage verlangte, dass das EWZ vom Gewinn aus dem Jahr 2024 eine Volksdividende von 80'000 Franken zahlen soll.

    Doch nun darf das EWZ den Bonus, der 340 Franken pro Haushalt und Betrieb ausgemacht hätte, behalten. Damit folgen die Stimmberechtigten dem Standpunkt des Stadt- und des Gemeinderats. Diese machten geltend, dass die Stromtarife für die grundversorgten Kundinnen und Kunden gesetzlich geregelt sind und auf den Kosten der EWZ-Kraftwerke basieren. Die Gewinne seien durch Verkäufe am freien Markt erzielt worden.

    In den nächsten zehn Jahren rechnet das EWZ mit Investitionen von drei Milliarden Franken. Diese sind nötig, damit die Stadt ihr Netto-Null-Ziel erreichen kann.

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    Kommentare

    User #5711 (nicht angemeldet)

    Da würde man Geld bekommen und die Stimmbürger lehnen das ab

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