DNA-Analyse bestätigt Risse durch Wölfe eines Schwyzer Rudels

    Keystone-SDA Regional
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    Kloten,

    Zwei Wölfe aus dem am Chöpfenberg im Kanton Schwyz streifenden Rudel sind für Risse von Ende August verantwortlich. Das hat eine DNA-Analyse bestätigt, wie das Schwyzer Amt für Wald und Natur am Dienstag mitteilte.

    Das Chöpfenbergrudel im Kanton Schwyz ist bekannt und wird derzeit durch Abschüsse reguliert. (Symbolbild)
    Das Chöpfenbergrudel im Kanton Schwyz ist bekannt und wird derzeit durch Abschüsse reguliert. (Symbolbild) - Keystone/DPA/CHRISTIAN CHARISIUS

    Demnach hat der Leitwolf des Rudels am 20. August in Pfäffikon zwölf Schafe gerissen. Der Ort des Ereignisses liegt gemäss Mitteilung innerhalb des bisher bekannten Streifgebiets des Rudels. Dort ist er seit 2021 ansässig und verhielt sich zuvor unauffällig.

    Einem jüngeren Tier fiel am 30. August in Albegg, Gemeinde Einsiedeln, eine Ziege zum Opfer. Dies zeige, dass sich jenes Tier auch ausserhalb seines bisherigen Territoriums aufhält und das Rudel verlassen hat, hiess es weiter. Zudem könnte es dem im Juli 2026 bei Alpthal festgestellten Wolfspaar angehören.

    Bei einem weiteren Riss von vier Schafen im Gebiet Haltli, Gemeinde Einsiedeln, ebenfalls vom 30. August, war die Bestimmung des Wolfs nicht möglich.

    Die DNA-Analysen ergänzten das laufende Fotofallenmonitoring, wie das Amt für Wald und Natur weiter festhielt. Sie würden zur Dokumentation der Entwicklung und Ausbreitung des Wolfsbestands im Kanton Schwyz beitragen.

    Wolfsrisse häufen sich

    In den letzten Monaten kam es im Kanton Schwyz zu mehreren Wolfsrissen, wobei auch die teils ungenügend umgesetzten Herdenschutzmassnahmen immer wieder zum Thema werden. Nach den erwähnten Ereignissen im August wurden auch im September Risse von Schafen, Ziegen und einem Rind festgestellt. Im Streifgebiet des Chöpfenbergrudels ereignete sich zuletzt am 20. September ein Wolfsriss.

    Die Schwyzer Wildhut verfügt derzeit über eine Abschussverfügung für zwei Drittel der Jungwölfe des Chöpfenbergrudels. In diesem Jahr sind mindestens sechs Welpen nachgewiesen worden. Die Wolfsschutzorganisation CHWolf kritisierte im August die bewilligten Abschüsse als unnötig. Mögliche Schäden durch Wölfe könnten mit Herdenschutzmassnahmen verhindert werden.

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