Holzsteg in Rapperswil muss wegen Pilzbefall saniert werden

    Mehrere Pilzarten haben den Holzsteg zwischen Rapperswil SG und Hurden SZ beschädigt. Die Stadt prüft mehrere Varianten zur Sanierung und rechnet mit Kosten zwischen 4,1 und 6,9 Millionen Franken.

    Der Holzsteg zwischen Rapperswil SG und Hurden SZ ist von ist von mehreren Pilzarten befallen und muss saniert werden. (Archivbild)
    Der Holzsteg zwischen Rapperswil SG und Hurden SZ ist von ist von mehreren Pilzarten befallen und muss saniert werden. (Archivbild) - KEYSTONE/RENE F. MEIER

    Die Kostenschätzung beruht auf einer Machbarkeitsstudie, wie die Stadt Rapperswil-Jona am Freitag mitteilte. Die Studie lege noch keine konkrete Vorgehensweise offen, sei aber die fachliche Grundlage für die nächsten Planungsschritte.

    Die Machbarkeitsstudie empfiehlt, Massnahmen innerhalb der nächsten Jahre zu treffen. Ansonsten sei eine künftige Nutzung des Holzsteges nicht gewährleistet. Derzeit werde das weitere Vorgehen analysiert. Für konkrete Projektierungsarbeiten wird der Stadtrat der Stimmbevölkerung voraussichtlich bis Ende 2026 einen Kredit beantragen.

    Der Pilz greift die Pfeiler sowie die Laufflächen an und breitet sich trotz Schutzmassnahmen weiter aus. Die Studie geht davon aus, dass bis 2030 der gesamte Steg vom Pilzbefall betroffen sein wird.

    Die Kosten für den Unterhalt würden von heute 200'000 Franken auf rund 300'000 Franken pro Jahr ansteigen, um sicherzustellen, dass der Holzsteg der Stadt erhalten bleibe und weiterhin gefahrlos genutzt werden könne.

    Die 2001 eröffnete 841 Meter lange Fussgängerverbindung zwischen Rapperswil und Hurden ist der längste Holzsteg der Schweiz und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Die heutige Brücke verläuft parallel zum Seedamm.

    Die damalige Wiedererrichtung einer hölzernen Brücke zwischen dem sanktgallischen und schwyzerischen Zürichseeufer hat auch einen historischen Bezug: Zwischen 1360 und 1878 bestanden Holzstege, die vor allem als Pilgerwege dienten.

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    Kommentare

    User #4971 (nicht angemeldet)

    Ist sehr ökologisch, wenn ein Bauwerk schon saniert werden muss. Hoffe sie machen nicht nochmals den gleichen Fehler in der Baustoffwahl

    User #3081 (nicht angemeldet)

    Bundes bern ist auch voller pilze

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