Stadt Bern

    Berner Spitäler behandeln erst vereinzelte Hitzepatienten

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Die grösseren Berner Spitäler behandeln derzeit erst vereinzelte Hitzepatientinnen und Patienten. Sollte die Hitzewelle weiter andauern, sei man gerüstet, heisst es bei Spitälern in Biel, Thun und Bern.

    Inselspital Bern
    Blick auf das Berner Inselspital. - keystone

    «Wir behandeln derzeit vereinzelt Patientinnen und Patienten mit hitzebedingten Beschwerden», schrieb die Berner Inselgruppe am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Im Vordergrund stünden Kreislaufprobleme, Schwindel, Schwäche und Dehydrierung, vereinzelt auch Symptome einer Hitzeerschöpfung oder eines Hitzeschlags. Die Betroffenen könnten in der Regel rasch stabilisiert und behandelt werden.

    Das Spitalzentrum Biel verzeichnet bislang ebenfalls keinen deutlichen Anstieg an Hitzenotfällen. Die Erfahrung aus der letzten Hitzewelle habe gezeigt, dass lediglich vereinzelte Fälle auf der Notfallstation behandelt worden seien.

    Es sei daher davon auszugehen, dass ein Grossteil der Bevölkerung die Präventiv- und Schutzmassnahmen gegen Hitze umsetze, windet man in Biel der Bevölkerung ein Kränzchen.

    Wie erlebst du die aktuelle Hitzewelle in der Schweiz?

    Die Thuner Spitalgruppe STS bemerkte etwas mehr Patientinnen und Patienten mit Schwäche oder Kreislaufkollapsen. Genauer analysiert habe man dies aber nicht.

    «Allerdings erwarten wir erfahrungsgemäss in den nächsten Tagen eine weitere Zunahme dieser Problematik, vor allem in der älteren Bevölkerung», heisst es in Thun.

    Bei Hitze besonders gefährdet sind gemäss den Spitälern ältere Menschen, chronisch Kranke, allgemein geschwächte Personen sowie Säuglinge und Kleinkinder.

    Hitzebedingte Probleme träten vor allem dann auf, wenn über längere Zeit hohe Temperaturen herrschten und gleichzeitig zu wenig Flüssigkeit aufgenommen werde. Die Spitäler raten daher, genügend zu trinken, direkte Sonne zu meiden und sich körperlich möglichst wenig anzustrengen in der Hitze.

    Biel Spital
    Die Berner Spitäler, etwa jenes in Biel, registrieren noch keinen grossen Anstieg an Hitzepatienten. - keystone

    Besondere Massnahmen aufgrund der Hitzewelle waren in den angefragten Spitälern bisher nicht erforderlich. Man sei gut vorbereitet, schreibt die Insel-Spitalgruppe. Die neueren Gebäude seien vollständig klimatisiert. In älteren Gebäuden würden Massnahmen ergriffen wie Beschattung, Nachtkühlung, bewusstes Lüften oder der Einsatz portabler Ventilatoren.

    Der Notfall sei klimatisiert, heisst es bei der STS AG. «Unsere Mitarbeitenden stellen, insbesondere in diesen Tagen, sicher, dass die Patientinnen und Patienten ab ihrer Ankunft im Warteraum genügend Flüssigkeit zur Verfügung haben.»

    Auf einen plötzlichen Anstieg an Notfallpatienten sei man vorbereitet, heisst es beim Spitalzentrum Biel. Auf ärztlicher Seite bestehe ein zusätzlicher Pikettdienst. Zudem könne auch das Pflegeteam bei Bedarf verstärkt werden.

    Kommentare

    User #1267 (nicht angemeldet)

    Fehlen in der reichen Schweiz die Klimaanlagen und die Ventilatoren?

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