Baselland will Richtplan für Deponien und Tonabbau anpassen
Die Baselbieter Regierung hat die Vernehmlassung für eine Anpassung des kantonalen Richtplans eröffnet. Damit sollen die Grundlagen für den Tonabbau durch die Schweizer Salinen AG sowie für neue Deponiestandorte geschaffen werden, um die Entsorgungssicherheit im Kanton zu erhöhen.

Konkret soll das Gebiet «Langacher» in Arisdorf als Abbau- und Deponiestandort festgelegt werden, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte.
Die Schweizer Salinen AG beabsichtigt, im Raum Nordwestschweiz jährlich rund 150'000 Kubikmeter Opalinuston abzubauen. Mit diesem Material sollen ausgelaugte Salzkavernen wieder aufgefüllt werden. Das durch den Abbau entstehende Leervolumen in der Grube soll als Deponie für mineralische Bauabfälle dienen.
Drei weitere Deponie-Standorte
Zusätzlich sieht die Vorlage drei weitere Deponie-Vorhaben vor. Der Standort «Leisiboden» in Zwingen soll im Richtplan festgesetzt werden, während der Standort «Schäftlete / Chlus» in Blauen und Zwingen gelöscht wird. In Füllinsdorf soll der Standort «Elbis» definitiv verankert werden. Bei Reigoldswil/Seewen SO ist mit dem Kanton Solothurn eine bikantonale Deponie namens «Gauset» geplant.
Mit den bestehenden und den neu geplanten Standorten soll ein Deponievolumen von insgesamt rund 24 Millionen Kubikmetern zur Verfügung stehen, wie es weiter hiess.
Die öffentliche Vernehmlassung für die Richtplan-Anpassung dauert bis zum 31. Januar 2027.






