Baselland setzt Gemeinden Frist für Verkleinerung von Bauzonen

    Keystone-SDA Regional
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    Liestal,

    29 Baselbieter Gemeinden müssen ihre Bauzonen mit einer Auslastung von weniger als 90 Prozent verkleinern. Die Frist dafür läuft bis Mai 2027, wie die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) am Dienstag mitteilte.

    Bauzonen, die eine Auslastung von weniger als 90 Prozent haben, erachtet der Bund als zu gross. (Symbolbild)
    Bauzonen, die eine Auslastung von weniger als 90 Prozent haben, erachtet der Bund als zu gross. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Gemäss der ersten Revision des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes (RPG1), die im Kanton Baselland umgesetzt wird, soll die Siedlungsentwicklung nach innen gelenkt und haushälterisch mit dem Boden umgegangen werden, wie es hiess. Unter Berufung auf Richtlinien des Bundes seien Bauzonen mit einer Auslastung von weniger als 90 Prozent zu gross und müssten – wo sinnvoll – rückgezont werden, schrieb die BUD.

    Laut der Medienmitteilung weisen 29 Baselbieter Gemeinden solche zu grossen Bauzonen auf und müssen sie an die erwartete Bevölkerungsentwicklung anpassen. Die Gemeinden seien an einer Informationsveranstaltung am Donnerstag informiert worden und müssten nun entsprechende kommunale Planungszonen für die geeigneten Flächen erlassen.

    Es ist bereits absehbar, dass nicht alle betroffenen Gemeinden diese Aufgabe bis zum Ablauf der Frist erfüllen können, wie es weiter hiess. Der Kanton wolle sie unterstützen, bei Verzögerungen aber über das Raumplanungs- und Baugesetz eingreifen.

    Um welche Gemeinden es sich handelt, war auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bei der BUD nicht zu erfahren. Es handle sich um eine Interna und man gebe keine Auskunft darüber.

    Kommentare

    User #1044 (nicht angemeldet)

    Was für eine absurde Regel! Man kann für jedes Haus, das gebaut werden soll, eigens eine Bauzone errichten, die dann sogleich zu hundert Prozent ausgelastet ist. Das kann die Gemeinde dann Haus für Haus wiederholen, wo sie will, wie sie will. Schade, müssen Politiker nur genügend Wählerstimmen haben.

    User #6340 (nicht angemeldet)

    Super, damit wird bauen noch unmöglicher und das restliche Land noch teurer. Bravo, ihr habt es wirklich drauf.... /IroniOff

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