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    Basel-Stadt nimmt erneuten Anlauf mit dem velofreundlichen Gleis

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Nach mehreren gescheiterten Versuchen gibt Basel-Stadt dem velofreundlichen Tramgleis 2027 erneut eine Chance. Der Hersteller hat bei der Wintertauglichkeit des Gummiprofils nachgebessert, was an der Haltestelle Bruderholzstrasse getestet werden soll, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.

    Nach mehreren gescheiterten Versuchen soll das velofreundliche Gleis 2027 erneut in Basel getestet werden. Zuvor wurde es in einer Testanlage in Füllinsdorf BL (Bild) geprüft.
    Nach mehreren gescheiterten Versuchen soll das velofreundliche Gleis 2027 erneut in Basel getestet werden. Zuvor wurde es in einer Testanlage in Füllinsdorf BL (Bild) geprüft. - Handout Bau- und Verkehrsdepartement (Archiv)

    Das Bundesamt für Verkehr (BAV) erteilte die Bewilligung für diesen Test, allerdings mit der Auflage, dass das velofreundliche Gleis nun während vier bis fünf Winterhalbjahren im regulären Betrieb getestet werden muss.

    Verläuft die Fortsetzung des Versuchs an der Bruderholzstrasse erfolgreich, entscheidet das BAV frühestens 2031, ob das velofreundliche Gleis an weiteren Haltestellen zum Einsatz kommt, Danach bräuchte es die entsprechenden politischen Entscheide, wie es im Regierungscommuniqué heisst.

    Bereits 2021 testete Kanton erstmals die Gummifüllung im Tramgleis, um zu verhindern, dass Velofahrerinnen und -fahrer bei den Kaphaltestellen mit den Rädern in die Rille geraten und stürzen. 2022 stellten die Behörden jedoch fest, das Wasser in das Gummiprofil eindrang und bei Minustemperaturen vereiste. Ein Test mit einer verbesserten Einlage wurde 2023 abermals unterbrochen, da sich die Gummifüllung zu stark abnutzte.

    Ein weiterer Test scheiterte 2024, da die Einlagen noch immer nicht genug wintertauglich waren. Der Basler Grosse Rat sprach sich jedoch dafür aus, das Projekt zu Ende zu führen. Ein Antrag im Parlament im Dezember 2025, die Übung abzubrechen, konnte sich nicht durchsetzen.

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    Kommentare

    Pueppi68

    Die sollten zuerst lernen was ein Velo Weg ist. Ebenso Respekt gegenüber Fussgängerzonen. Eine Schande ist das Verhalten der Velofahrer! Es hat genug Wege für die Velofahrer, zuerst sollten sie lernen die zu benutzen

    User #5202 (nicht angemeldet)

    Hat man erfolgreich mit einem Teil der Linie 2 gemacht, jetzt steht der Bus halt auch im Stau! Gute Beispiele für Umstellungen sind Luzern, St. Gallen, Winterthur, Biel, Lausanne. In mehreren dieser Städte überlegt man sich eine Wiedereinführung des Trams! Genf hatte nur noch eine einzige Linie, inzwischen wurden einige Linien neu gebaut! Aber das ist noch weit entfernt vom ursprünglichen Netz!

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