Walliser Jäger erlegen deutlich mehr Hirsche als im Vorjahr
Die Walliser Jägerinnen und Jäger haben bei der diesjährigen Hochjagd 1607 Rothirsche erlegt, 180 mehr als im Vorjahr. Auch bei den Gämsen stieg die Zahl der Abschüsse. Der Kanton zeigt sich mit der Jagdbilanz zufrieden.

Das Abschussziel von 1700 Rothirschen sei knapp verfehlt worden, teilte die kantonale Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere am Donnerstag mit. Die Wildhut soll nun in Gebieten, in denen Hirsche Schäden am Wald verursachen, weitere Tiere erlegen. Eine zusätzliche Jagd ist nicht vorgesehen.
Die Zunahme bei den Hirschabschüssen führt der Kanton unter anderem auf den späteren Jagdbeginn während der Hirschbrunft und die sommerliche Trockenheit zurück. Zudem wurden 150 Rothirsche in eidgenössischen Jagdbanngebieten erlegt.
Bei den Gämsen stieg die Zahl der Abschüsse von 1537 auf 1617. Der Kanton führt dies auf das überwiegend schöne Wetter zurück, das die Jagd im Hochgebirge erleichterte.
Weil Wölfe und Luchse laut Kanton die Gamsbestände in einigen Regionen gefährden, galten dort strengere Jagdregeln. Unter anderem durfte jeder Jäger in den betroffenen Gebieten höchstens einen ausgewachsenen Gamsbock erlegen.
Weiter erlegten die Jäger 192 Rehgeissen und elf Wildschweine. Im Vorjahr waren es 212 beziehungsweise 22 gewesen. Die Hochjagd dauerte vom 21. September bis zum 3. Oktober. Insgesamt stellte der Kanton mehr als 2100 Jagdpatente aus, etwa gleich viele wie im Vorjahr.






