USA: Iran traf Containerschiff in der Strasse von Hormus

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    Irans Revolutionsgarden haben nach Angaben des US-Militärs ein Containerschiff in der Strasse von Hormus mit einem Geschoss getroffen.

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    Laut den USA haben die Revolutionsgarden ein Containerschiff in der Strasse von Hormus getroffen. (Symbolbild) - keystone

    Die «GFS PRIDE» sei dort aber – anders als vom Iran dargestellt – am Mittwoch nicht auf eine Seemine gefahren, betonte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X. Durch die Bestätigung des Angriffs liess es aber auch erkennen, dass die Durchfahrt durch die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge für Handelsschiffe aktuell mit Risiken verbunden ist.

    US-Präsident Donald Trump ist stets bemüht, das Signal zu senden, dass die USA die Situation in der Strasse von Hormus voll unter Kontrolle hätten. Auch Centcom betonte in seinem Post nun: «Trotz des Angriffs verkehren weiterhin Handelsschiffe durch die Strasse von Hormus (deren Hauptrouten nach wie vor minenfrei sind)».

    Die Hafenbehörde in Singapur hatte bereits am Mittwoch gemeldet, dass die «GFS PRIDE» und ein weiteres in Singapur registriertes Schiff von unbekannten Geschossen getroffen worden seien, während sie die Meerenge passierten. Die «GFS PRIDE» sei dabei beschädigt worden, habe Feuer gefangen und sei inzwischen gesunken, hiess es. Die 21 Besatzungsmitglieder seien rechtzeitig evakuiert worden.

    Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, hatte über ein gesunkenes Containerschiff berichtet. Dieser Darstellung zufolge fuhr der Frachter in der Strasse von Hormus allerdings auf eine Seemine. Nach iranischen Angaben waren 2.500 Container geladen.

    Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf die Schifffahrt in der Strasse von Hormus zuletzt intensiviert. Sie attackieren dabei in der Regel Tankschiffe und Frachter, die sich auf einer südlichen Route nahe der omanischen Küste befinden. Die USA versuchen seit längerem, zivile Handelsschiffe dort zu unterstützen, um den Handel mit Öl und Flüssiggas wieder zu ermöglichen. Der Iran betrachtet die Route als «illegal» und fordert die Passage entlang der iranischen Küste.

    Der Iran brachte den Schiffsverkehr in der Meerenge schon kurz nach Kriegsbeginn mit Drohungen und Angriffen weitestgehend zum Erliegen. In der Folge schossen die Öl- und Benzinpreise weltweit in die Höhe. Präsident Trump und seine Republikaner setzt das vor den wichtigen Parlamentswahlen in weniger als drei Wochen innenpolitisch unter Druck. Der Iran-Krieg ist in den USA unbeliebt – und der Streit über die an ihrer engsten Stelle nur 35 bis 40 Kilometer breite Strasse von Hormus ist als zentraler Konfliktpunkt zwischen Washington und Teheran noch immer ungelöst.

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    Kommentare

    User #1267 (nicht angemeldet)

    Trump hat gar nichts unter Kontrolle. Das will er uns immer glaubhaft machen. Er ist ratlos und hat keinen Ahnung wie er aus diesem Irrsinn wieder rauskommt.

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