UN: Mehr als 200’000 Menschen im Jemen vertrieben
Die UN meldet im Jemen mehr als 200’000 Vertriebene infolge der Kämpfe zwischen der Huthi-Miliz und den Truppen der international anerkannten Regierung.

Das Tempo der Krise sei alarmierend, erklärte die Generaldirektorin der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Amy Pope. Die Zahl der Binnenflüchtlinge sei innerhalb weniger Wochen von 76.000 Mitte September auf 201.217 angestiegen.
«Die Menschen fliehen um ihr Leben und finden keinen sicheren Ort, zu dem sie hingehen können», so Pope. «Sie brauchen heute ein Dach über dem Kopf, Nahrung und Sicherheit.» Pope appellierte an die Geberländer, den Jemen nicht zu einer vergessenen Krise werden zu lassen.
Im Jemen-Konflikt kämpft eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition an der Seite der international anerkannten Regierung gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz. Die Regierungstruppen haben am Sonntag eine Offensive begonnen, um nach eigenen Angaben alle von den Huthi besetzten Gebiete zurückzuerobern.






