Trump prophezeit Rücktritt von Starmer
Keir Starmer steht unter Druck, während Donald Trump seinen Rückzug bereits öffentlich kommentiert hat.

Der britische Premierminister Keir Starmer hat seinen Rücktritt als Regierungschef und Labour-Parteichef angekündigt, wie die «Frankfurter Rundschau» berichtet. Er erklärte demnach, er habe die Reaktion seiner Partei gehört und nehme diese mit Fassung an.
Starmer teilte zudem mit, er habe den König bereits am Morgen über seine Entscheidung informiert. Bis zur Wahl eines Nachfolgers bleibe er laut Bericht geschäftsführend im Amt.
Die Labour-Partei soll nun einen verbindlichen Zeitplan für die Nachfolge festlegen. Der Prozess soll bereits in den kommenden Wochen beginnen.
Geordnete Nachfolge innerhalb der Labour-Partei
Die Nominierungsphase für die Parteiführung soll demnach am 9. Juli starten. Ziel ist ein Abschluss noch vor der Sommerpause des Unterhauses.
Bei einem reibungslosen Ablauf könnte die Nachfolge bereits Mitte Juli geregelt sein. Bei einer Kampfabstimmung würde sich der Prozess laut Bericht bis Ende August verlängern.
Als mögliche Nachfolger gelten innerhalb der Partei unter anderem Andy Burnham und Wes Streeting. Beide werden als zentrale Figuren im innerparteilichen Machtgefüge beschrieben.
Trump hatte Rücktritt bereits angekündigt
US-Präsident Donald Trump hatte sich dem «Spiegel» zufolge bereits vor der offiziellen Ankündigung geäussert. Er erklärte auf seiner Plattform Truth Social, Starmer werde als Premierminister zurücktreten.
Trump warf Starmer dabei Versäumnisse in der Einwanderungs- und Energiepolitik vor. Konkrete Belege für diese Einschätzung legte er nicht vor.
Die Aussagen stehen im Zusammenhang mit früheren politischen Spannungen zwischen beiden Politikern. Insbesondere im Kontext internationaler Konflikte habe es Differenzen gegeben.
Starmer unter Druck und Spekulationen über Rückzug und Nachfolge
Die BBC berichtet, dass es keinen direkten Austausch zwischen Trump und Starmer über dessen Zukunft gab. Damit blieb unklar, worauf sich Trumps öffentliche Prognose stützte.
Laut der «Tagesschau» stand Starmer bereits vor der Ankündigung unter erheblichem politischen Druck. Innerhalb der Labour-Partei wurden demnach unterschiedliche Rückzugsszenarien diskutiert.

Auch über mögliche Übergangsmodelle und Nachfolgeregelungen wurde parteiintern beraten. Die politische Lage galt bereits zuvor als angespannt und von Unsicherheit geprägt.












