Trump: China verlegt Truppen an Grenze zu Hongkong

    AFP
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    US-Präsident Donald Trump hat eine gewaltfreie Lösung der Krise in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong angemahnt.

    Proteste am Hongkonger Flughafen
    Proteste am Hongkonger Flughafen - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • US-Präsident hofft auf gewaltfreie Lösung der Krise.

    Die US-Geheimdienste hätten ihn darüber informiert, «dass die chinesische Regierung Truppen an die Grenze zu Hongkong verlegt», erklärte Trump am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

    Zuvor hatten chinesische Medien berichtet, dass das chinesische Militär gut zwei Dutzend gepanzerte Truppentransporter und andere Militärfahrzeuge nach Shenzhen entsandt habe, eine Stadt an der Grenze zu Hongkong. Dort sollten «gross angelegte Übungen» stattfinden, berichtete die «Global Times».

    «Ich hoffe, dass niemand getötet wird», sagte Trump vor Journalisten in Morristown im US-Bundesstaat New Jersey. Die Lage in Hongkong sei «sehr knifflig». Er wünsche sich eine friedliche Lösung des Konflikts. Die US-Regierung hatte die Konfliktparteien in Hongkong bereits am Montag nach teils gewaltsamen Auseinandersetzungen zu Zurückhaltung aufgerufen.

    Die Proteste der regierungskritischen Demonstranten konzentrierten sich am Dienstag weiter auf den Flughafen in Hongkong. Hunderte Flüge wurden gestrichen oder verschoben. Die Polizei setzte kurzzeitig Pfefferspray gegen Demonstranten ein. Bereits am Montag hatten nach Polizeiangaben 5000 Demonstranten den Flughafen, eines der geschäftigsten Drehkreuze der Welt, lahmgelegt.

    Die seit zehn Wochen andauernden Proteste in der ehemaligen britischen Kronkolonie waren ursprünglich durch ein - später auf Eis gelegtes - Auslieferungsgesetz ausgelöst worden, das die Überstellung von Verdächtigen an Festland-China erlaubt hätte. Die Demonstrationen weiteten sich danach zu einer Bewegung gegen den wachsenden Einfluss Pekings in Hongkong und für mehr Demokratie aus.

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