Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf die Ukraine

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Infolge nächtlicher russischer Angriffe ist im südukrainischen Gebiet Odessa mindestens ein Mensch getötet worden. Weitere drei seien verletzt, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Fünf Getreidetransporter seien ausgebrannt und drei weitere beschädigt worden. Alle Brände konnten demnach gelöscht werden.

    dpatopbilder - Ein ukrainischer Feuerwehrmann vor einem zerstörten Lagerhaus. Foto: Francisco Seco/AP/dpa/Archivbild
    dpatopbilder - Ein ukrainischer Feuerwehrmann vor einem zerstörten Lagerhaus. Foto: Francisco Seco/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Francisco Seco

    Zuvor hatte die Verwaltung des Landkreises Ismajil, in dem sich die Donauhäfen des Landes befinden, vor russischen Drohnen gewarnt. Anlagen der Transportinfrastruktur seien beschädigt worden.

    Tote nach Treffer von Munitionslager bei Kiew

    Auch nahe der Ortschaft Myla etwa fünf Kilometer westlich der Hauptstadt Kiew gab es am Freitagabend nach einem durch Explosionen ausgelösten Brand mehrere Tote. «Gerade verfügen wir nicht über ausreichende Informationen zur Zahl der Opfer», schrieb der Gouverneur der Region Kiew, Tymur Tkatschenko, bei Telegram.

    Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen «dienstlicher Fahrlässigkeit» ein und informierte zunächst über fünf Verletzte nach einem möglichen Drohneneinschlag. Nach russischen Angaben war ein Munitionslager das Ziel des Angriffs.

    Die Hauptverbindungsstrecke von Kiew Richtung Westen musste in der Folge auf einem mehrere Kilometer langen Abschnitt für die Lösch- und Rettungsarbeiten komplett gesperrt werden. In sozialen Netzwerken zeigen Videos ein Feuer und Explosionen in der Abenddämmerung.

    Regierungschef Serhij Korezkyj verwies auf einen ähnlichen Vorfall Anfang Juli am südwestlichen Stadtrand von Kiew. «Im fünften Kriegsjahr werden ein und dieselben Fehler begangen – das ist kriminelle Fahrlässigkeit», schrieb er auf Telegram.

    Auch in Kiew selbst hat es nach Behördenangaben mindestens zwei Verletzte gegeben. Die Ukraine wehrt sich seit über viereinhalb Jahren gegen die russische Invasion.

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    Kommentare

    User #3038 (nicht angemeldet)

    Putins Liste der Kriegsverbrechen wir lang und länger.

    User #3153 (nicht angemeldet)

    Die SVP sollte sich schämen, für den Verbrecher Putin zu politisieren.

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