Parlament

    Parlament verlangt nationales Monitoring zu häuslicher Gewalt

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Das Parlament verlangt ein nationales Monitoring zu Täterinnen und Tätern von häuslicher Gewalt. Eine solche systematische Erfassung soll mithelfen, Gewaltvorfälle in den eigenen vier Wänden zu verhindern.

    Häusliche Gewalt
    Häusliche Gewalt. (Symbolbild) - Keystone

    Oppositionslos überwies der Nationalrat am Mittwoch einen entsprechenden Vorstoss an den Bundesrat. Eingereicht hatte die Motion die Luzerner Mitte-Ständerätin Andrea Gmür-Schönenberger. Das Nachsorgesystem sei nötig, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und Wiederholungstaten zu verhindern.

    Die Rechtskommission des Nationalrates wies in ihrem befürwortenden Antrag zur Motion auf die aktuell fragmentierte Datenlage bei unterschiedlichen Behörden hin. Das erschwere die Prävention, und eine landesweite Übersicht sei nicht möglich.

    Die Kommission bringt das nationale Monitoring in Zusammenhang mit dem vom Parlament verlangten Rahmengesetz, das unter anderem einheitliche Regeln für Prävention, Opferschutz und Strafverfolgung bringen soll. Die Motion dazu ist wegen einer Ergänzung noch im Ständerat hängig.

    Auch der Bundesrat ist mit Tätermonitoring einverstanden. Er wies jedoch darauf hin, dass die Umsetzung der Anliegen – insbesondere der Aufbau eines Tätermonitorings – eine Änderung der Bundesverfassung erfordern dürfte.

    Kommentare

    User #3163 (nicht angemeldet)

    Hoffen werden alle relevanten Fakten zu den Täter*innen erfasst.......

    Weiterlesen

    dfg
    194 Interaktionen
    Exklusive Zahlen
    Matterhorn
    64 Interaktionen
    Sonst weiss

    MEHR PARLAMENT

    6 Interaktionen
    Bern
    1 Interaktionen
    Bern
    3 Interaktionen
    Bern
    Tödliche Fallen für Tiere

    MEHR AUS STADT BERN

    SCB-Boykott
    Fan-Proteste
    2 Interaktionen
    6 Monate nach Wahlen
    Die 27-jährige Flügelstürmerin Josephine Afua Kyerewaa Bonsu. - Daniel Zaugg
    4 Interaktionen
    Neu bei YB
    Kuratorin Kathleen Bühler.
    Kunstmuseum Bern