NATO

    Nato-Staaten kündigen milliardenschwere Rüstungsdeals an

    Keystone-SDA
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    Türkei,

    Die Nato-Staaten haben bei ihrem Gipfeltreffen in Ankara neue Rüstungsverträge im Umfang von «mehr als 50 Milliarden US-Dollar» (mehr als 43 Mrd. Euro) angekündigt. Im Text der Abschlusserklärung heisst es zudem, man verpflichte sich dazu, die gemeinsamen Produktionskapazitäten auszubauen und mit der Industrie zusammenzuarbeiten, um Innovationen zu beschleunigen.

    Vertreter der Nato-Staaten nehmen an der Arbeitssitzung beim Nato-Gipfel dem Treffen des Nordatlantikrats auf Ebene der Staats- und Regierungschefs teil. Foto: Ansgar Haase/dpa
    Vertreter der Nato-Staaten nehmen an der Arbeitssitzung beim Nato-Gipfel dem Treffen des Nordatlantikrats auf Ebene der Staats- und Regierungschefs teil. Foto: Ansgar Haase/dpa - Keystone/dpa/Ansgar Haase

    Die Investitionen sollen dem Text zufolge insbesondere dazu beitragen, der langfristigen Bedrohung entgegenzutreten, die Russland für die euroatlantische Sicherheit und Stabilität darstelle. «Unsere Investitionen liefern die Fähigkeiten, die wir benötigen, und stärken zugleich unsere industrielle Basis und unsere Resilienz», heisst es. Zudem wolle man auch weiter daran arbeiten, die Handelshemmnisse im Verteidigungsbereich zwischen den Verbündeten abzubauen, um die Zusammenarbeit zu maximieren.

    Nato-Generalsekretär Mark Rutte hatte zuvor zum Auftakt des Gipfels zu einer «Revolution» in der transatlantischen Verteidigungsindustrie aufgerufen, um Bedrohungen durch Länder wie Russland entgegenzutreten. «Das Summen der Maschinen muss zu einem Dröhnen werden», sagte der Niederländer bei einem Verteidigungsindustrieforum. Das klinge dramatisch, sei aber machbar.

    Welche Rüstungsprojekte für den Betrag von mehr als 50 Milliarden Dollar angerechnet wurden, teilte die Nato zunächst nicht mit. Beim Gipfel war unter anderem angekündigt worden, dass Alliierte bei der Erneuerung ihrer in Deutschland stationierten Flotte von Awacs-Aufklärungsflugzeugen einen Vertrag für den Kauf von Bombardier-Maschinen mit dem Aufklärungs- und Frühwarnsystem GlobalEye des schwedischen Rüstungskonzerns Saab schliessen wollen. Zudem wurden Milliardeninvestitionen in die Drohnenabwehr in Aussicht gestellt.

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    Kommentare

    User #1271 (nicht angemeldet)

    Kriegswirtschaft wenn die Realwirtschaft lahmt...oder Pflugscharen zu Schwertern, wie es früher mal hiess. Einfaltslos und überschuldet halt, der Gernegrosswesten.

    User #6021 (nicht angemeldet)

    In einer Woche streiten 37 Länder zusammen und spalten nicht West und Ost sondern 4 bis 6 spalten und Chaos ist.

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