NATO

    Nach Trump-Drohung: Führende Senatoren für Verbleib in der Nato

    Keystone-SDA
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    USA,

    US-Präsident Donald Trump bekommt für seine Äusserungen zu einem möglichen Nato-Austritt überparteilichen Gegenwind aus dem US-Senat.

    ARCHIV - Mitch McConnell, Republikaner aus Kentucky und Führer der damaligen Minderheit im Senat, spricht während einer Pressekonferenz in Washington. Foto: Jose Luis Magana/AP/dpa
    ARCHIV - Mitch McConnell, Republikaner aus Kentucky und Führer der damaligen Minderheit im Senat, spricht während einer Pressekonferenz in Washington. Foto: Jose Luis Magana/AP/dpa - Keystone/AP/Jose Luis Magana

    In einer gemeinsamen Erklärung schreiben der Demokrat Chris Coons und der Republikaner Mitch McConnell, US-Amerikaner seien sicherer, wenn die Nato stark sei. «Der Senat wird das Bündnis weiterhin unterstützen, da es Amerika, Europa und der Welt Frieden und Schutz bietet», heisst es in der Mitteilung.

    Trump könnte über einen Austritt ohnehin nicht alleine entscheiden, er bräuchte dafür eine Zweidrittelmehrheit im US-Senat.

    Die beiden Senatoren weisen auch darauf hin, dass die Nato seit ihrer Gründung 1949 nur einmal in den Krieg gezogen sei, und zwar als Reaktion auf einen Angriff auf die USA. Auch diese Unterstützung und die damit verbundenen Opfer innerhalb der Natotruppen sollten in den Vereinigten Staaten nicht vergessen werden, mahnten die beiden.

    «Nato-Truppen kämpften und starben in Afghanistan und im Irak an der Seite von US-Streitkräften. Die Vereinigten Staaten dürfen dieses Opfer – und auch die Bereitschaft unserer Verbündeten, es erneut zu bringen – nicht auf die leichte Schulter nehmen.»

    Trump und sein Aussenminister Marco Rubio hatten erst kürzlich wieder den Austritt der Vereinigten Staaten aus der Nato angedroht – in seiner von Millionen US-Zuschauern verfolgten Rede an die Nation am Mittwochabend (Ortszeit) erwähnte der US-Präsident das Verteidigungsbündnis allerdings nicht. Zuvor hatte er der britischen Zeitung «The Telegraph» gesagt, es stehe kaum noch zur Debatte, dass die Mitgliedschaft der USA nach dem Ende des Iran-Krieges überdacht werden müsse.

    Trump ist verärgert darüber, dass diverse Nato-Mitglieder den Krieg der USA und Israels gegen den Iran nicht unterstützen. Dabei geht es unter anderem um die Nutzung von Stützpunkten und die Öffnung der von Teheran faktisch geschlossenen Strasse von Hormus, durch die ein Teil des Welthandels sowie wichtige Öllieferungen laufen.

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    Kommentare

    User #3892 (nicht angemeldet)

    Die EUropäer sollen sich ihr Öl selber holen LOL

    User #3892 (nicht angemeldet)

    Niemand in der Schweiz hatte den Mut den Alain abzusetzen

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