Museum in New York sagt Veranstaltung zu Ehren von Bolsonaro ab

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    USA,

    Das Naturkundemuseum in New York will nicht länger der Gastgeber für eine Feier zu Ehren des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro sein.

    Jair Bolsonaro vertritt offen rechtsextreme Positionen
    Jair Bolsonaro vertritt offen rechtsextreme Positionen - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Handelskammer wollte dort umstrittenen brasilianischen Präsidenten ehren.

    Das erklärte das Museum am Montag bei Twitter. Die brasilianisch-amerikanische Handelskammer hatte dem rechtsextremem Staatschef bei einem festlichen Abendessen in den Räumen des Museums einen Preis verleihen wollen.

    Das Museum und die Handelskammer seien «in gegenseitigem Respekt für ihre jeweiligen Ziele» übereingekommen, dass das Museum nicht der beste Ort für das Dinner der Handelskammer sei, heisst es in dem Tweet. Die Feier solle nun an einem anderen Ort stattfinden.

    Bolsonaro ist seit Jahresbeginn Präsident. Er vertritt offen rechtsextreme und schwulenfeindliche Positionen und stand zuletzt in der Kritik, weil er die Umweltschutzauflagen für den Amazonas lockern will.

    Das Museum reagierte mit seiner Absage auf tagelange Kritik. Am Donnerstag hatte es bereits mitgeteilt, die Räume seien gebucht worden, ehe klar gewesen sei, wen die Handelskammer auszeichnen wolle. Die Kammer selbst äusserte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

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