EU

    Le Pen will Entscheidung über EU-Haushalt bremsen

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Frankreichs führende Rechtsnationale und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen will als mögliche Staatschefin keinen EU-Haushalt akzeptieren, der vor der kommenden französischen Wahl beschlossen wird. Eine vorherige Entscheidung wäre ein «demokratischer Skandal», sagte die Politikerin des Rassemblement National (RN) in Brüssel am Vorabend des Treffens von Staats- und Regierungschefs der EU, die sich unter anderem zu dem Budget beraten wollen.

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    Marine Le Pen will die Entscheidung über den EU-Haushalt auf nach der französischen Wahl verzögern. - keystone

    Le Pen forderte, die Verhandlungen über den EU-Haushalt für den Siebenjahreszeitraum von 2028 bis 2034 erst nach den anstehenden Wahlen in Frankreich, Italien, Polen und Spanien abzuschliessen. Eigentlich soll eine Verständigung der EU-Staaten bis Ende dieses Jahres erzielt werden. Wegen grosser Differenzen ist ein Durchbruch bis dahin derzeit jedoch fraglich. Bundeskanzler Friedrich Merz wies das jüngste Konzept der aktuellen irischen Ratspräsidentschaft mit einem Volumen von rund 1,826 Billionen Euro als inakzeptabel zurück. Deutschland und andere Länder wollen Kürzungen um mehrere Hundert Milliarden Euro.

    Die Haushalts-Verhandlungen will Le Pen – in dem Fall, dass sie Frankreichs Präsidentin werden sollte – selbst zu Ende bringen. In den Umfragen für die Wahl im kommenden Frühjahr liegt sie derzeit deutlich vor den anderen Kandidaten und hat gute Chancen, in die Stichwahl zu kommen.

    Angesichts der angespannten französischen Staatsfinanzen will die RN-Politikerin keine steigende Belastung für ihr Land. Dafür müsste aus Le Pens Sicht die Kommission Programme aufgeben, die ihr zufolge über Kompetenzen der EU hinausgehen, etwa in der Diplomatie oder Entwicklungspolitik. Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten müssen sich einstimmig auf das Langzeitbudget einigen.

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    Kommentare

    User #6142 (nicht angemeldet)

    Genau die EU und ihre korrupten maroden Staaten, wer soll das bezahlen? So begeht Europa selbstmord, das freut natürlich die andern.

    User #6140 (nicht angemeldet)

    Kommt doch alles gut, die EU will immer mehr marode Länder aufnehmen und die Mitglieder haben alle rote Zahlen, sollen aber trotzdem Milliarden zahlen um das aufgeblählten EU Parlament zu vergolden und die neuen Länder zu beschenken. Die Swissair hat gleich gehandelt, ging dann unter.

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