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    Kreml: Termin für Gespräch von Trump und Putin offen

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Ein Termin für ein Gespräch von Kremlchef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump über den Lungenpest-Verdacht nach dem Tod einer Wissenschaftlerin in Sibirien ist russischen Angaben zufolge offen. Moskau und Washington hätten sich noch nicht auf ein Telefongespräch geeinigt, es sei unklar, wann es stattfinden werde, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Zuvor hatte Trump angekündigt, dass er einen Termin für ein Telefonat habe und dieses sehr bald stattfinden werde.

    ARCHIV - Die Kombo aus Archivbildern zeigt Russlands Präsidenten Wladimir Putin (l, 25.12.2025 in Moskau) und den US-Präsidenten Donald Trump (r, 22.11.2018 in Palm Beach), jeweils am...
    ARCHIV - Die Kombo aus Archivbildern zeigt Russlands Präsidenten Wladimir Putin (l, 25.12.2025 in Moskau) und den US-Präsidenten Donald Trump (r, 22.11.2018 in Palm Beach), jeweils am... - Keystone/Pool Sputnik Kremlin/AP/Mikhail Metzel

    Seit Jahresbeginn gab es laut Kreml-Angaben fünf Telefonate der beiden Präsidenten, das bislang letzte am 8. September. Ein Gespräch könne schnell arrangiert werden, sollte eine entsprechende Initiative vorliegen.

    Die 28 Jahre alte Wissenschaftlerin, die am Institut zur Bekämpfung von Pestkrankheiten arbeitete, war am Freitag im Kreiskrankenhaus der Stadt Schelechow bei Irkutsk in Sibirien gestorben. Nach Angaben der für Seuchenbekämpfung zuständigen russischen Behörde ist der Tod der Frau nicht auf einen Pesterreger zurückzuführen. Als Todesursache nannte sie eine «Lungenentzündung unbekannter Herkunft».

    WHO bittet um Informationen über möglichen zweiten Fall

    Das US-Aussenministerium hatte die russischen Behörden bereits zuvor aufgefordert, Informationen schnell und transparent mitzuteilen. Am Mittwochabend hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Russland um Informationen über einen möglichen weiteren Todesfall durch eine Lungenentzündung in Irkutsk gebeten. Sie bezog sich auf einen Medienbericht, der wie in diesem Fällen üblich systematisch geprüft und als glaubhaft eingeschätzt worden sei.

    Lungenpest ist eine schwere Form der durch das Bakterium Yersinia pestis verursachten Pest. Sie kann entstehen, wenn sich die Infektion auf die Lunge ausbreitet. Die Erkrankung ist mit Antibiotika behandelbar, wenn die Therapie früh beginnt. Die Pest kommt laut Robert Koch-Institut (RKI) noch in Ländern Afrikas, Amerikas und Asiens vor, in Deutschland nicht.

    Kommentare

    User #5532 (nicht angemeldet)

    Wer in RU leben muss hats nicht leicht. Keine Ahnung was die SVPler hier da so toll finden. Sollen doch auswandern. Win win für alle.

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