Israel fordert weitere Bewohner im Südlibanon zur Flucht auf

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Israels Armee hat die Bewohner eines grossen Gebiets im Süden des Libanons zur Flucht aufgerufen.

    Vertriebene, die vor israelischen Luftangriffen im Südlibanon geflohen sind, lassen sich im technischen Institut Bir Hassan in Beirut nieder, das zu einer Notunterkunft umfunktioniert ...
    Vertriebene, die vor israelischen Luftangriffen im Südlibanon geflohen sind, lassen sich im technischen Institut Bir Hassan in Beirut nieder, das zu einer Notunterkunft umfunktioniert ... - Keystone/AP/Bilal Hussein

    Das Militär richtete auf seinem arabischsprachigen Kanal auf der Plattform X eine dringende Warnung an die Menschen, den Bereich südlich des Sahrani-Flusses – etwa 40 Kilometer von der israelisch-libanesischen Grenze – zu verlassen. Bereits vergangene Woche hatte die Armee zur Evakuierung mehrerer Orte im Südlibanon aufgerufen.

    Solche Aufrufe des Militärs deuten in der Regel auf bevorstehende Kampfhandlungen in den betroffenen Gebieten hin. Die Armee führte «terroristische Aktivitäten der Hisbollah» für den Evakuierungsaufruf an. Die Warnung umfasst mehrere libanesische Ortschaften in dem betroffenen Gebiet. Ihre Bewohner sollten sich Richtung Norden begeben, hiess es weiter.

    In den vergangenen Tagen hatte das israelische Militär die Bewohner im Bereich bis zum Litani-Fluss – etwa 30 Kilometer von Israels Grenze entfernt – bereits mehrmals zur Flucht aufgerufen. Nun wurde das Gebiet zum ersten Mal bis etwa 10 Kilometer weiter nördlich ausgeweitet. Auch weite Teile der Vororte der Hauptstadt Beirut wurden bereits von Israel als mögliche Angriffsziele markiert.

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    Kommentare

    User #3310 (nicht angemeldet)

    Was ist mit den israelis falsch am laufen? Wieso sollen die Leute fliehen, wenn sie ihre Gosche nicht voll kriegen! Die Leute wohnen da und teilweise ist es Ihr Grundbesitz! Sie haben was aufgebaut, wenn es nicht immer nach viel ausschaut. Aber sie zerstören ebenso meine Erinnerungen an Beirut und Libanon, ebenso hat es auch dort Kulturgüter, wo sie ja keinen Wert darauf legen! Sie reden lieber eine Wand an!

    User #3629 (nicht angemeldet)

    Bleibt ja dort

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