Irans Präsident räumt wirtschaftliche Schwierigkeiten ein

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    Vor dem Hintergrund der US-Androhung eines Wirtschaftskriegs hat der iranische Präsident Massud Peseschkian Schwierigkeiten im Land eingeräumt, insbesondere mit Blick auf die wirtschaftliche Lage.

    Massud Peseschkian
    Der iranische Präsident Massud Peseschkian. - keystone

    Die Regierung setze sich dafür ein, die Inflation zu senken, sagte Peseschkian in einer Rede, wie aus einer Mitteilung auf der offiziellen Webseite des Präsidenten hervorgeht. Peseschkian sprach demnach auch von «erheblichen Ungleichgewichten» in der Versorgung mit Wasser, Strom, Gas und Benzin sowie in der Umwelt und im Bankensektor, die seine Regierung «geerbt» habe. Seit seinem Amtsantritt habe das Land mit einer Kombination aus Krieg, Sanktionen, politischem Druck und Attentaten zu kämpfen gehabt.

    Peseschkian schien in der Rede auch auf die jüngste Drohung von US-Präsident Donald Trump einzugehen, der dem Iran fast sechs Monate nach Beginn der militärischen Auseinandersetzung mit einem Wirtschaftskrieg gedroht hatte. Peseschkian sagte der Mitteilung zufolge, der Iran sei «mit einem umfassenden wirtschaftlichen, militärischen und sicherheitspolitischen Krieg konfrontiert». Er habe darauf hingewiesen, «dass die Feinde offen damit gedroht hätten, beispiellose Sanktionen gegen das Land zu verhängen».

    Mit Blick auf den Krieg gegen die USA gab sich Peseschkian selbstbewusst und überzeugt, dass das Land dem Druck standhalten werde, da das Volk zusammenstehe und widerstandsfähig sei.

    Angesichts der angesprochenen Probleme lasen sich die Inhalte der Rede aber weniger gelassen als Äusserungen anderer Vertreter der iranischen Führung. So sagte Aussenminister Abbas Araghtschi, wirtschaftliche Kriegsführung sei ein immer wiederkehrendes Muster und Teil der langjährigen Einschüchterungstaktik Washingtons. Der Iran habe gelernt, damit umzugehen.

    Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf gab sich überzeugt, dass eine Verschärfung von Sanktionen die USA am Ende selbst treffen würde. Die US-Regierung hat für Montag Details zu neuen Massnahmen in Aussicht gestellt.

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    Kommentare

    User #3885 (nicht angemeldet)

    Die Mullahs und ihre Stiefelknechte müssten nur endlich verreisen, dann ist Ruhe im Kartong!

    User #3939 (nicht angemeldet)

    ... und das vierte, das fünfte, das sechste...

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