Iran warnt USA vor Bumerang-Effekt bei Wirtschaftskrieg

    Keystone-SDA
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    Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat die USA angesichts der von Washington geplanten verschärften Sanktionen gegen die Islamische Republik vor einem Bumerang-Effekt gewarnt. Auf der Plattform X teilte er einen Comic, der insinuierte, dass der von Washington angekündigte Wirtschaftskrieg die USA selbst treffen werde.

    ARCHIV - Frauen gehen in der Innenstadt an einem Porträt des verstorbenen iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei, der bei einem Angriff der USA und Israels am 28. Februar ...
    ARCHIV - Frauen gehen in der Innenstadt an einem Porträt des verstorbenen iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei, der bei einem Angriff der USA und Israels am 28. Februar ... - Keystone/AP/Vahid Salemi

    US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch angekündigt, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran drastisch erhöhen zu wollen. Er sprach von einem «wirtschaftlichen D-Day» für den Iran. Er drohte auch Unterstützern Teherans mit drakonischen Massnahmen. Details zu seinen Plänen lieferte Trump zunächst nicht. US-Finanzminister Scott Bessent will am Montag auf einer Pressekonferenz über das Vorhaben informieren und sprach von den «härtesten Sanktionen der Geschichte», die man verhängen wolle.

    Trotz Sanktions-Umgehung ist wirtschaftliche Lage schwierig

    Iranische Staatsmedien hatten sich nach Trumps Ansage gelassen gegeben. Die USA versuchten seit Jahren, jegliche finanzielle und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zu unterbinden, schrieb etwa die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Iran habe jedoch «gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert». Ähnlich äusserte sich am Sonntag Aussenminister Abbas Araghtschi. Wirtschaftliche Kriegsführung sei ein immer wiederkehrendes Muster und Teil der langjährigen Einschüchterungstaktik Washingtons. Der Iran habe gelernt, damit umzugehen, fügte er hinzu.

    Trotz des ausgeklügelten Systems zur Umgehung der Sanktionen ist die wirtschaftliche Entwicklung im Iran jedoch seit Jahren massiv unter Druck. Die Bevölkerung leidet unter einer sprunghaft gestiegenen Inflation.

    Der neue Chef des iranischen nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resai, drohte am Samstag zugleich den ölreichen Nachbarländern, sich nicht an einem Wirtschaftskrieg gegen den Iran zu beteiligen. Man werde jeden, der das tue, als Feind betrachten und nicht ein Tropfen Öl werde den Persischen Golf passieren, sagte er im Staatsfernsehen.

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    Kommentare

    User #1862 (nicht angemeldet)

    Ich höre dieses Wort, härteste seit längerem. Und was ist passiert? Nichts. die Amis drohne, ziehen sich zurück, drohen erneut um sich erneut zurück zu ziehen. Und wer profitiert von den Aussagen? Der Geldbeutel von Trump

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