Iran: Verschwörung feindlicher Geheimdienste verhindert

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Der iranische Sicherheitsapparat hat eigenen Angaben zufolge ausländische Geheimdienstnetzwerke zerschlagen. In diesem Zusammenhang seien 735 Menschen festgenommen oder vorgeladen worden.

Iran
735 Menschen, die im Zusammenhang mit ausländischen Geheimdienstnetzwerken stehen sollen, wurden im Iran festgeommen. - keystone

Das geht aus einer von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung des Geheimdiensts der Revolutionsgarden hervor.

In seiner Erklärung warf der Geheimdienst den Erzfeinden USA und Israel vor, auf eine Zersplitterung der geografischen Einheit des Irans abzuzielen. Beide Länder sollen einen Kommandoraum im Land eingerichtet haben, um ihren Plan zu verfolgen. Dieser sei eine Fortsetzung des zwölftägigen Kriegs, den Israel und die USA im Juni 2025 gegen den Iran geführt hatten. Belege für einen solchen Plan liegen nicht vor.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag mitgeteilt, eine «riesige Flotte» sei auf dem Weg in die Gewässer nahe dem Iran. Bereits Ende der Vorwoche hatten US-Medien über die Verlegung des Flugzeugträgers «USS Abraham Lincoln» und begleitender Schiffe berichtet. Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, warnte vor einem Angriff: Die Streitkräfte stünden «mit dem Finger am Abzug».

Im Juni 2025 hatte Israel zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und gemeinsam mit den USA Ziele aus der Luft bombardiert, darunter Atomanlagen, militärische sowie zivile Einrichtungen in weiten Landesteilen. Seitdem wird regelmässig über eine neue militärische Eskalation spekuliert. Die jüngsten Massenproteste im Iran mit Tausenden Toten stellt die Führung in Teheran als ausländische Verschwörung dar.

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