Iran veröffentlicht offizielle Todeszahlen der Proteste

    Keystone-SDA
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    Iran,

    Der Iran hat offizielle Todeszahlen zu den jüngsten Massenprotesten veröffentlicht. Insgesamt 3.117 Menschen seien ums Leben gekommen, hiess es in einer von der Regierung veröffentlichten Erklärung des Sicherheitsrats. Darin war die Rede von «2.427 unschuldigen Menschen und Hütern von Ordnung und Sicherheit».

    ARCHIV - Dieses am 09. Januar aufgenommene und am 13. Januar via AP zur Verfügung gestellte Foto soll Iraner bei einem Protest gegen die Regierung in Teheran zeigen. Seit mehr als zwei...
    ARCHIV - Dieses am 09. Januar aufgenommene und am 13. Januar via AP zur Verfügung gestellte Foto soll Iraner bei einem Protest gegen die Regierung in Teheran zeigen. Seit mehr als zwei... - Keystone/UGC/AP/Uncredited

    In ihrer Erklärung machte der Nationale Sicherheitsrat die Erzfeinde Israel und USA dafür verantwortlich, in den Nächten vom 8. und 9. Januar gezielt «zahlreiche terroristische Handlungen» in weiten Teilen des Landes verübt zu haben. Dies sei eine Fortführung des «aufgezwungenen Krieges» vom vergangenen Juni, schrieb das mächtige Gremium.

    Die tatsächlichen Opferzahlen dürften unterschiedlichen Schätzungen zufolge deutlich höher liegen. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA hatte zuletzt 4.500 Tote verifiziert mit rund 9.000 weiteren Fällen in der Prüfung. In den beiden Nächten vor gut zwei Wochen waren Menschenmassen gegen die autoritäre Führung der Islamische Republik auf die Strasse gegangen.

    Die Unzufriedenheit im Land wächst seit Jahren – geschürt durch fehlende Perspektiven, wirtschaftliche Not, die Klimakrise, politische Repression und internationale Isolation. Auslöser der jüngsten Proteste Ende Dezember war zunächst die schwere Wirtschaftskrise. Noch nie in der Geschichte der Islamischen Republik wurden so viele Demonstranten bei Protesten getötet.

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    Kommentare

    User #1475 (nicht angemeldet)

    Kein Problem. Welt ist eh überbevölkert.

    User #5792 (nicht angemeldet)

    "geschürt durch fehlende Perspektiven, wirtschaftliche Not, die Klimakrise, politische Repression und internationale Isolation." Ausgelöst durch feindliche Sanktionen durch den Westen.

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