Iran: Öffnung der Strasse von Hormus hängt von USA ab

    Keystone-SDA
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    Iran,

    Der Iran fordert für die Öffnung der Strasse von Hormus die Umsetzung des Mitte Juni unterzeichneten Rahmenabkommens mit den USA. Die für den weltweiten Energiehandel wichtige Meerenge bleibe so lange geschlossen, solange sich die USA nicht an ihre Verpflichtungen aus der Vereinbarung hielten.

    ARCHIV - Im Golf von Oman, entlang der Schifffahrtsrouten zwischen der Straße von Hormus und dem Arabischen Meer Tanker und Frachtschiffe zu sehen. Foto: Uncredited/AP/dpa
    ARCHIV - Im Golf von Oman, entlang der Schifffahrtsrouten zwischen der Straße von Hormus und dem Arabischen Meer Tanker und Frachtschiffe zu sehen. Foto: Uncredited/AP/dpa - Keystone/AP/Uncredited

    Das sagte Parlamentspräsident Mohammed Baghar Ghalibaf vor einer Parlamentssitzung. Zu den Verpflichtungen zählen seinen Worten zufolge «die Aufhebung der Seeblockade, die Freigabe der eingefrorenen Vermögenswerte, die Aufhebung der Ölsanktionen, das Ende der Drohungen und militärischen Operationen an allen Fronten».

    Anfang Juli war der Konflikt zwischen dem Iran und den USA erneut eskaliert, als iranische Streitkräfte Handelsschiffe in der Meerenge beschossen hatten. Es folgten intensive Bombardierungen des US-Militärs an der iranischen Südküste. Der Iran attackierte daraufhin US-Stützpunkte und Energieanlagen in den Golfstaaten. Eine 60-Tage-Frist, in der die Konfliktparteien weiter verhandeln wollten, ist inzwischen ausgelaufen. Zuletzt gab es jedoch weniger gegenseitige Angriffe im Iran-Krieg. Die zentralen Streitpunkte, darunter das umstrittene iranische Atomprogramm, bleiben ungeklärt.

    Trump veröffentlicht Karte vom Persischen Golf: «Neues US-Gebiet»

    US-Präsident Donald Trump veröffentlichte unterdessen auf seiner Plattform Truth Social eine Karte mit der Strasse von Hormus im Persischen Golf. Sie ist mit der Überschrift «New U.S. Territory» (Neues US-Gebiet) versehen. Bereits vor wenigen Tagen hatte der Republikaner gesagt, die Meerenge nach dem Ende des Iran-Krieges zu US-Territorium erklären zu wollen.

    Laut dem für die Region zuständigen US-Kommando Centcom hat die US-Marine im Zuge ihrer Seeblockade gegen iranische Häfen nach neuen Angaben 64 Handelsschiffe umgeleitet, drei ausser Gefecht gesetzt und zwei geentert.

    Kritik auf Trumps Post folgte prompt. «Bald wird sich seine Illusion bezüglich der Strasse von Hormus entweder korrigieren, oder wir werden die Illusionen dieses Verblendeten korrigieren», schrieb Irans Vizeaussenminister Kasem Gharibabadi auf X. Zuletzt hatten die Fundamentalisten in der iranischen Führung für eine offensivere Konfrontation mit den USA geworben.

    Trump könne sich aus dem Krieg nicht zurückziehen, schrieb Vali Nasr, Professor an der Johns Hopkins University in Washington, auf X. «Das würde einen Waffenstillstand und ein gewisses Mass an Kontrolle über den Krieg erfordern, die er nicht hat. Der Krieg befindet sich in einer Warteschleife, wobei jede Seite auf den richtigen Moment und die richtige Gelegenheit zum Zuschlagen wartet.» Irans Führung sei darauf vorbereitet, Trumps Pläne durch Eskalation zu stören, fügte er hinzu.

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    Kommentare

    User #3345 (nicht angemeldet)

    Ja aber...,der Doni schwurbelt doch immer, dass die längst offen sei und ihm gehöre 🤣!? Was denn jetzt?

    User #5253 (nicht angemeldet)

    Der Iran wurde kürzlich zum stellvertretenden Vorsitzenden der UN-Kommission für soziale Entwicklung zur Förderung von Demokratie, Geschlechtergleichstellung und die Gewährleistung von Toleranz und Gewaltlosigkeit gewählt. Beeindruckend.

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