Gewalt

    Frankreich: Schülervertreter distanzieren sich von Gewalt

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Frankreich,

    Nach Ausschreitungen bei den Schulprotesten in Frankreich haben sich Vertreter der Gymnasiasten von Gewalt distanziert. «Es gibt Szenen der Gewalt, die absolut widerlich sind», sagte Nathanaël Combray von der Organisation «Renouveau Lycéen» nach einem Gespräch mit Bildungsminister Édouard Geffray. Combray rief die Gymnasiasten dazu auf, sich verantwortungsvoll zu verhalten.

    Schüler zünden in Paris Mülltonnen an, um gegen die mangelnde Ausstattung ihrer Schulen zu protestieren. Seit Tagen protestieren Schülerinnen und Schüler an den Oberschulen. Foto: ...
    Schüler zünden in Paris Mülltonnen an, um gegen die mangelnde Ausstattung ihrer Schulen zu protestieren. Seit Tagen protestieren Schülerinnen und Schüler an den Oberschulen. Foto: ... - Keystone/AP/Aurelien Morissard

    Sie sollten sich keiner Bewegung anschliessen, die der eigenen Sache schade, sagte Combray mit Blick auf Unruhestifter. Louis Letoublon von der Organisation «Les Lycéens» sagte, die Taten würden nicht von Gymnasiasten, sondern von externen Personen begangen.

    Mehrfach war es am Rande der Proteste zu Gewalt gekommen. Tausende junge Menschen wurden festgenommen. Die Behörden werfen ihnen unter anderem Sachbeschädigung und Angriffe auf Einsatzkräfte vor. Am Freitag sorgte ein Video für Entsetzen, in dem zu sehen ist, wie ein Polizist zu Boden geworfen und getreten wird.

    Aufruf zu weiteren Protesten

    Die Schülervertreter riefen gleichzeitig dazu auf, weiter zu protestieren. «Wir sind ein bisschen enttäuscht», sagte Letoublon. Die Arbeit im Ministerium an den beklagten Problemen müsse nun fortgeführt werden, aber um den Druck beizubehalten, wolle man weiterhin demonstrieren.

    Auch Ryad Rani von der Gewerkschaft USL rief zu weiterem Protest auf. Konkrete Ankündigungen bei dem Treffen mit Schülervertretern habe es vom Minister nicht gegeben, sagte er. Man werde deshalb nicht lockerlassen.

    Mehrere Bildungsgewerkschaften riefen dazu auf, einen für Dienstag geplanten Protesttag der Gymnasiasten zu unterstützen, möglicherweise auch durch Streiks.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1168 (nicht angemeldet)

    Mir wird hier gerade ein härteres Vorgehen gegen solche Demonstranten als Aufruf zur Gewalt vorgeworfen. Wie will man denn etwas dagegen unternehmen wenn man es nicht beim Namen nennen darf.

    User #4562 (nicht angemeldet)

    Die Linken in Frankreich, aufgestachelt von Politikern der Partei La France Insoumise, machen das, was sie am besten können, nämlich Sachschäden zu begehen und Menschen physisch angreifen.

    Weiterlesen

    Roger Federer Anwesen Zürichsee
    126 Interaktionen
    70-Millionen-Anwesen
    ubs
    31 Interaktionen
    Wegzug-Gerüchte

    MEHR IN POLITIK

    jan kirchmayr
    Baselland
    Trump russische Raffinerien
    14 Interaktionen
    «Schande»

    MEHR GEWALT

    netanjahu
    6 Interaktionen
    Berichte
    Lehrerin
    397 Interaktionen
    Gegen Störenfriede
    Schülerproteste
    259 Interaktionen
    Hand weg
    5 Interaktionen
    Biel BE

    MEHR AUS FRANKREICH

    birol
    1 Interaktionen
    Paris