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    EU verhängt nach Duma-Wahl in Russland neue Sanktionen

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Die Europäische Union hat nach der Parlamentswahl in Russland Sanktionen gegen Verantwortliche für den Ausschluss der Anti-Kriegspartei Jabloko verhängt. Betroffen sind nach Angaben des Rates der Mitgliedstaaten unter anderem drei Richter des Obersten Gerichtshofs in Moskau sowie ein Beamter der Generalstaatsanwaltschaft.

    Duma-Wahl Russland
    Mitglieder einer lokalen Wahlkommission leeren am Ende der Parlamentswahlen in einem Wahllokal in Podolsk in der Region Moskau, Russland, am 20. September 2026 eine Wahlurne, um die Stimmzettel auszuzählen. - keystone

    Insgesamt wurden Strafmassnahmen gegen zehn Personen erlassen. Sie alle waren den Angaben zufolge an Entscheidungen gegen die Partei Jabloko oder gegen deren Führungspersönlichkeiten beteiligt.

    Die Strafmassnahmen umfassen Reisebeschränkungen und das Einfrieren von Vermögenswerten. Zudem dürfen den Betroffenen keine Gelder oder andere wirtschaftlichen Ressourcen mehr bereitgestellt werden.

    Die 27 Mitgliedstaaten der EU hatten die mit einem klaren Sieg der Kremlpartei Geeintes Russland geendete Wahl bereits in der vergangenen Woche scharf kritisiert. In einer Erklärung hiess es, die vom 18. bis 20. September abgehaltene Wahl zur Staatsduma hätten den anhaltenden und sich vertiefenden Abbau der Demokratie in Russland deutlich gemacht. Die russischen Behörden hätten die systematische und institutionalisierte Repression im Inland wie auch über die Landesgrenzen hinweg weiter verstärkt, um demokratische Oppositionskräfte daran zu hindern, den Status quo infrage zu stellen.

    Neben den Sanktionen wegen der Duma-Wahl verhängte die EU weitere Strafmassnahmen gegen Verantwortliche für Russlands Programm zur Deportation und Zwangsadoption ukrainischer Kinder. Betroffen sind 10 Personen und 17 Einrichtungen sowie Organisationen, wie die Vertretung der Mitgliedstaaten mitteilte. Zu diesen gehören unter anderem die Mostourism genannte Moskauer Tourismusbehörde sowie zwei russische Unternehmen, die im Bereich Kinderfreizeit, Tourismus und Unterhaltungsangebote tätig sind. Sie sind laut EU an der Organisation von Aktivitäten beteiligt, die zur Indoktrinierung und zwangsweisen Eingliederung ukrainischer Minderjähriger in russische Identitäts-, Bildungs- und Gesellschaftsstrukturen beitragen.

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    Kommentare

    User #5029 (nicht angemeldet)

    Heftig was nach den Wahlen abgeht. Putin rüstet seinen Super Bunker auf, die Leute haben kein Geld mehr und nun holt der Putin noch mehr Geld vom Volk und sagt ihnen die sollen sich eindecken für den Winter. Die Preise werden steigen.

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