Akten einbehalten: Trump-Kritiker Bolton bekennt sich schuldig

    Keystone-SDA
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    USA,

    Der frühere Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hat im Verfahren zum Umgang mit geheimen Dokumenten seine Schuld eingestanden. Bolton änderte sein Plädoyer vor dem Bundesgericht und bekannte sich schuldig und bat um Entschuldigung, wie unter anderem die «Washington Post» aus dem Gerichtssaal berichtete.

    Der ehemalige nationale US-Sicherheitsberater der Trump-Regierung, John Bolton, verlässt das US-Bezirksgericht in Greenbelt. Foto: Cliff Owen/FR170079 AP/AP/dpa
    Der ehemalige nationale US-Sicherheitsberater der Trump-Regierung, John Bolton, verlässt das US-Bezirksgericht in Greenbelt. Foto: Cliff Owen/FR170079 AP/AP/dpa - Keystone/FR170079 AP/Cliff Owen

    Das Schuldbekenntnis ist demnach Teil einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft, die unter anderem eine Haftstrafe von maximal fünf Jahren enthält. Das Gericht muss der Vereinbarung noch zustimmen. Dem 77-Jährigen wird vorgeworfen, während seiner Zeit als Trumps Nationaler Sicherheitsberater vertrauliche Informationen weitergegeben und streng geheime Dokumente unrechtmässig in seinem Haus aufbewahrt zu haben.

    Bolton war in Trumps erster Amtszeit (2017-2021) zeitweise dessen Nationaler Sicherheitsberater. Der langjährige Diplomat, der als aussenpolitischer Hardliner gilt, trat nach rund eineinhalb Jahren im Amt im Streit mit Trump zurück. Im Anschluss wurde er zu einem seiner schärfsten Kritiker: 2020 veröffentlichte Bolton ein Enthüllungsbuch, in dem er ein vernichtendes Bild von Trump zeichnete. Die Trump-Regierung hatte vergeblich versucht, die Publikation zu stoppen.

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