Ständerat

    Ständerat bleibt bei Lohnschutz auf Linie des Bundesrats

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Ständerat bleibt bei den neuen Lohnschutzbestimmungen im Vertragspaket auf Linie der EU und der Sozialpartner. Er ist am Dienstag dem Vorschlag des Bundesrats gefolgt. Über den Kündigungsschutz für Personalvertretungen wird erst am Mittwoch entschieden.

    Erfolg für Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin (links) und den Präsidenten der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats (APK-S), Carlo Sommaruga: Der Ständerat ...
    Erfolg für Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin (links) und den Präsidenten der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats (APK-S), Carlo Sommaruga: Der Ständerat ... - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

    Die kleine Kammer verzichtete darauf, auf Konfrontationskurs mit der EU zu gehen. Die Mehrheit ihrer Wirtschaftskommission (WAK-S) hatte die ausgehandelte Neuregelung bei der Kaution zur Ablehnung empfohlen. Zudem wollte sie nichts wissen von einer verschärften Subunternehmerhaftung, die Firmen für Lohndumping bei ihren Subunternehmen geradestehen lässt und als Gegenstück zur gelockerten Kaution ausgehandelt worden war.

    Mit 29 zu 15 Stimmen folgte der Ständerat dem Antrag seiner Aussenpolitischen Kommission (APK-S) und des Bundesrats. Er unterstützt die Lohnschutzmassnahmen der Sozialpartner und will das vom Bundesrat beschlossene Paket durchwinken.

    Noch nicht entschieden wurde über die umstrittene Massnahme 14, die auf einen besseren Schutz der Arbeitnehmenden bei Kündigungen abzielt. Hierzu wird sich der Ständerat erst am Mittwoch äussern. Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin, der für diesen Teil des Vertragspakets zuständig ist, hatte am Dienstagmorgen einen anderweitigen Termin. Er empfängt Scheich Sabah Al-Khaled Al-Hamad Al-Mubarak Al-Sabah, Kronprinz von Kuwait, in Bern.

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    Kommentare

    User #1521 (nicht angemeldet)

    Lohnschutz? Der EuGH kann letztinstanzlich und bindend solche Klauseln kassieren (sh. Österreich). Die Schweiz muss das dann dynamisch übernehmen, so steht es im Vertrag. Sh. Video von der gestrigen Ständeratssitzung: „Souveränität weg, Wohlstand weg“ (Beat Rieder, Mitte)

    User #4532 (nicht angemeldet)

    Oh je! Viele dieser linken Politiker wollen in die EU, damit geht die Geschichte der Schweiz zu Ende und der Lohnschutz wird beerdigt!

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