Parmelin erläutert Nein des Bundesrates zur Ernährungsinitiative

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    Bern,

    Bundesrat und Parlament lehnen die Ernährungsinitiative ab. Am Dienstag hat Landwirtschaftsminister und Bundespräsident Guy Parmelin in Bern vor den Medien dargelegt, warum die Landesregierung für den 27. September ein Nein empfiehlt.

    Aktivistinnen und Aktivisten für die Ernährungsinitiative reichen die Unterschriften bei der Bundeskanzlei ein. Der Bundesrat beantragt den Stimmenden, am 27. September ein Nein einzu...
    Aktivistinnen und Aktivisten für die Ernährungsinitiative reichen die Unterschriften bei der Bundeskanzlei ein. Der Bundesrat beantragt den Stimmenden, am 27. September ein Nein einzu... - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

    Die Initiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)» verlangt einen höheren Selbstversorgungsgrad. Erreicht werden soll dieser durch vermehrten Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel.

    Die Produktion tierischer Lebensmittel – etwa Fleisch und Eier- habe in der Schweiz einen hohen Stellenwert, schreibt der Bundesrat zur Vorlage. Viele landwirtschaftliche Flächen der Schweiz seien für den Ackerbau nicht geeignet, sondern nur als Weideflächen.

    Die Landwirtschaft und die Ernährung müssten innerhalb von zehn Jahren nach einem Ja neu ausgerichtet werden, gibt der Bundesrat zu bedenken. Negative Auswirkungen auf die Umwelt würden damit ins Ausland ausgelagert.

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    Kommentare

    User #9179 (nicht angemeldet)

    Das ist eine sinnlose Initiative. Wir haben noch nie Ernährungssicherheit erlangt. Es wird dermassen viel Land für die Tierfütterung benutzt, weil das viel Direktzahlungen gibt. Wenn geerntet wird mit den Maschinen, haben die Grössenvorgaben, alles was kleiner ist, bleibt liegen. Das ist auch Food Waste. Dieses zu kleine Gemüse (Kartoffeln, Zwiebeln) werden mit Chemikalien behandelt und dann in die Erde eingearbeitet. Für den Verlust wird die Landwirtschaft dann noch entschädigt. Wir als Konsumenten lieben aber die kleinen einheimischen Kartoffeln als Bratkartoffeln. Wo liegt da das Problem?

    User #2867 (nicht angemeldet)

    Völlig sinnlose Initiative und reine Geldverschwendung.

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