Parmelin: «Diskussion über mehr Selbstversorgung nicht zu Ende»

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Nach dem Nein zur Ernährungsinitiative ist für den Bundesrat die Diskussion über eine verstärkte einheimische Nahrungsmittelversorgung sowie nachhaltige Produktion nicht abgeschlossen. «Es muss sich etwas ändern», sagte Landwirtschaftsminister Guy Parmelin am Sonntag.

    Der Bundesrat teile die Anliegen der Initiantinnen und Initianten weitgehend, sagte Bundespräsident Guy Parmelin in Bern vor den Medien.
    Der Bundesrat teile die Anliegen der Initiantinnen und Initianten weitgehend, sagte Bundespräsident Guy Parmelin in Bern vor den Medien. - KEYSTONE/KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Der Bundesrat teile die Anliegen der Initiantinnen und Initianten weitgehend, sagte Bundespräsident Guy Parmelin in Bern vor den Medien. Die heute stark vom Ausland abhängige Schweiz müsse mehr Nahrungsmittel auf eigenem Boden produzieren und Wasser, Böden und Biodiversität besser schützen.

    Das System Landwirtschaft müsse sich angesichts der künftigen Herausforderungen entwickeln, sagte Parmelin und verwies dabei auf die Agrarpolitik ab 2030, die zurzeit in der Vernehmlassung ist. Die Anliegen der Initiative, deren Vorgehensweise nicht mehrheitsfähig gewesen sei, würden dort aufgenommen.

    Er wolle bei der Weiterentwicklung der Landwirtschaft pragmatisch vorgehen, aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse, im Dialog mit den Bäuerinnen und Bauern und mit einer Langzeit-Perspektive, versicherte Parmelin. Dabei wolle der Bundesrat nach ausgewogenen Lösungen suchen.

    Gemeinsames Ziel aller sei, der Schweizer Bevölkerung eine sichere, nachhaltige und qualitativ hochwertige Ernährung zu garantieren. Die Schweizer Landwirtschaft solle solide Perspektiven für die kommenden Jahrzehnte erhalten.

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    Kommentare

    User #3390 (nicht angemeldet)

    Einverstanden es muss sich etwas ändern. Nur muss man denen für eine Überproduktion von Fleisch, (ich bin keine Vegi), nicht noch Geld bezahlen. Es gibt viele verschiedene Gemüse. Im Detailhandel habe ich diesen Sommer keine Stangenbohnen gefunden. Der Bund sollte mal echt das PfAS-Düngen verbieten. Es reicht was im Boden ist und bleibt. In den Wäldern sollte man die Plastik Abdeckungen für Holz verbieten. Die unrealistischen, riesigen Wald- und Landmaschinen mit einem enormen Diesel Verbraucht braucht es auch nicht. Die machen soviel kaputt. Es ist falsch die kleinen Bauern auszuschliessen. Es sind noch eher diese, die Versuche starten, neue Sorten anpflanzen als die Grossen, geldgierigen, die als riesige Lobby im Bundeshaus sitzen und den Betrieb von Frau und ausländischen Angestellten betreiben. (P.S ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen)

    User #6322 (nicht angemeldet)

    Doch, die Diskussion um Selbstversorgung ist spätestens seit dem 14.06. beendet.

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