Nationalratskommission gegen Verbot von gekauften Unterschriften

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    Bern,

    Die Nationalratskommission hat ein Verbot kommerzieller Unterschriftensammelfirmen für Initiativen und Referenden abgelehnt.

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    Die Nationalratskommission spricht sich gegen ein Verbot kommerzieller Unterschriftensammelfirmen aus. (Symbolbild) - keystone

    Kommerzielle Unterschriftensammelfirmen für Initiativen und Referenden sollen nicht verboten werden. Dieser Meinung ist die zuständige Nationalratskommission. Sie hat Anträgen von links-grüner Seite eine Abfuhr erteilt.

    Mit 14 zu 10 Stimmen sagte die Staatspolitische Kommission des Nationalrats (SPK-N) Nein zu einer parlamentarischen Initiative der Grünen-Fraktion, die ein Verbot des gewerbsmässigen Sammelns fordert. Das teilten die Parlamentsdienste am Freitag mit.

    Bürgerliche Mehrheit gegen das Verbot

    Ein Verbot schiesse über das Ziel hinaus, befand demnach eine bürgerliche Mehrheit. «Bei der Umsetzung müsste die kaum machbare Abgrenzung vorgenommen werden, welche Organisationen gewerbsmässig sammeln und welche nicht.» Es würde laut der Kommission viele Umgehungsmöglichkeiten geben.

    Dasselbe gelte für eine weitere Initiative der Grünen, welche eine Bewilligungspflicht für das gewerbsmässige Unterschriftensammeln einführen will. Dieses Geschäft wurde von der Kommission mit 14 zu 9 Stimmen bei einer Enthaltung verworfen.

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    Kommentare

    User #2648 (nicht angemeldet)

    Soviel zur sogenannten Schweizer Demokratie.

    User #2740 (nicht angemeldet)

    Warum ist es hier, in diesem Lande, legal, dass man Unterschriften kauft? Ist ja so wie bei Google Bewertungen, bei Facebook Freunde, oder auf Tripadvisor gute Rezesionen. Ist echt schön, so eine sehr frei auszulegende Demokratie.

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