Finanzplatzpolitik ist Standortpolitik
Christian Bretscher, Geschäftsführer Zürcher Bankenverband, kommentiert die aktuelle Studie zur Bedeutung des Zürcher Bankensektors: «Wer beim Finanzplatz nur an eine einzelne Branche denkt, unterschätzt seine Bedeutung für den ganzen Standort. Es geht um zehntausende Arbeitsplätze, um Investitionen und Innovationskraft, um die Finanzierung von Unternehmen und Haushalten und um substanzielle Steuereinnahmen für die öffentliche Hand. Gerade weil Zürich international unter wachsendem Wettbewerbsdruck steht, darf die Politik die Rahmenbedingungen nicht schleichend verschlechtern.»

Weiter sagt Christian Bretscher: «Andere Finanzzentren handeln strategisch, investieren in Attraktivität und schaffen Verlässlichkeit. Auch Zürich und die Schweiz müssen diesen Anspruch haben. Denn ein starker Finanzplatz schafft direkten Nutzen für jedes Unternehmen und die ganze Bevölkerung.»
Kontext: Eine neue Studie von Oliver Wyman, die vom Zürcher Bankenverband in Auftrag gegeben wurde, zeigt die wirtschaftliche Bedeutung des Zürcher Bankensektors für die Region. Der Finanzsektor beschäftigt in der Region Zürich über 100’000 Personen und trägt gut 16 Prozent zur regionalen Wertschöpfung bei. Banken in der Region decken rund 30 Prozent des schweizweiten Finanzierungsbedarfs von Unternehmen und Haushalten. Gleichzeitig stammt in der Stadt Zürich rund die Hälfte der Unternehmenssteuern von Banken und Versicherungen. Präsentiert wurden die Ergebnisse am 26. März 2026 an einer Medienkonferenz in Zürich.
Link zur Studie:https://zuercher-bankenverband.ch/zbv/assets/uploads/2026/03/Studie-Zuercher-Bankensektor_OW_ZBV_260326.pdf
Kontakt: Christian Bretscher, Geschäftsführer Zürcher Bankenverband, T: +41 43 244 55 83, Mail: [email protected]






