Bundesrat

    Bundesrat will zweite Landessprache an Primarschulen durchsetzen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen eine zweite Landessprache lernen. Das will der Bundesrat mit Gesetzesanpassungen durchsetzen. Er reagiert damit auf Bestrebungen in der Deutschschweiz, Frühfranzösisch aus den Stundenplänen zu streichen.

    Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider stellt den Medien einen Gesetzesentwurf vor, mit dem der Bund eingreifen könnte, wenn Deutschschweizer Kantone das Frühfranzösisch abschaffen.
    Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider stellt den Medien einen Gesetzesentwurf vor, mit dem der Bund eingreifen könnte, wenn Deutschschweizer Kantone das Frühfranzösisch abschaffen. - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Am Freitag eröffnete der Bundesrat die Vernehmlassung zu Änderungen im Sprachengesetz, mit denen der Unterricht in einer zweiten Landessprache durchgesetzt werden kann, falls das nötig wird. «Die Stellung der Landessprachen im obligatorischen Unterricht ist eine Frage von nationaler Bedeutung», schrieb er.

    Er stellt zwei Varianten zur Diskussion: Die erste will, dass in der Primarschule zwei Fremdsprachen unterrichtet müssen, eine zweite Landessprache und Englisch. So steht es im Harmos-Konkordat, zu dem 15 der 26 Kantone gehören.

    Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum. Demnach soll eine zweite Landessprache ab der Primarschule und bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet werden.

    Die Vernehmlassung dauert bis zum 5. Oktober 2026.

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    Kommentare

    User #6401 (nicht angemeldet)

    In der Primarschule sollen sie zuerst die Deutsche Sprache beherrschen und dann in der Oberstufe Englisch. Französisch und Italienisch als Freifach...

    User #1764 (nicht angemeldet)

    Ich würde das Schweizerdeutsch als neue Landessprache vorschlagen, seit wir es verloren haben in der Schweiz.

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