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    Bundesrat lehnt Mitte-Initiative gegen Heiratsstrafe ab

    Redaktion
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    Bern,

    Der Bundesrat lehnt die Initiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehe paare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!» ab.

    Ehepaar
    Eine Mitte-Initiative will, dass Ehepaare in der Schweiz bei der Besteuerung nicht mehr benachteilt werden. (Symbolbild) - pexels

    «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehe paare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!» Die Initiative der Mitte vom März 2024 fordert, dass Ehepaare bei der Besteuerung ihrer Einkommen nicht mehr benachteiligt werden.

    Ein Anliegen, dass der Bundesrat eigentlich teile, so eine Medienmitteilung.

    Trotzdem werde die Initiative abgelehnt. Denn: Sie steht «im Widerspruch zur Vorlage über die Individualbesteuerung, die der Bundesrat im Auftrag des Parlaments ausgearbeitet hat». Diese soll die sogenannte Heiratsstrafe beseitigen und gleichzeitig Zivilstandsneutralität herstellen.

    Sollten Ehepaare anders besteuert werden?

    Ob das Geschäft ins Trockene kommt, ist offen. Der Nationalrat sagte knapp Ja, der Ständerat wird am kommenden Montag darüber entscheiden.

    Besteuerung soll dem Gesetzgeber überlassen werden

    Es hiess weiter: «Daher möchte der Bundesrat die Frage der gemeinsamen oder individuellen Besteuerung nicht auf Verfassungsebene entscheiden, sondern dem Gesetzgeber (heisst: dem Parlament) überlassen.» Dessen Handlungsspielraum soll somit nicht eingeschränkt werden.

    Er unterbreite weder einen direkten Gegenentwurf noch einen indirekten Gegenvorschlag.

    Wie genau die Initiative umgesetzt werden sollte, wurde nicht definiert. Es stehen verschiedene Modelle zu Verfügung. Alle zielen jedoch darauf ab, dass der Steuersatz für Ehepaar tiefer ist als derjenige für unverheiratete Personen bei gleichem Einkommen.

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    Kommentare

    User #5063 (nicht angemeldet)

    Ich weiss nur eins: Einverdiener-Ehepaare werden die Verlierer sein. Auch Rentnerpaare mit nur einer BVG-Rente werden mehr zahlen. Ich hoffe, die Stimmbürger werden sich nicht über den Tisch ziehen lassen. Gewinnen werden nur Paare mit ca. 2 x 80'000 /Jahr und mehr.

    User #8317 (nicht angemeldet)

    Alles was dem Ch-Volk Entlastung geben könnte oder den Menschen helfen würde, wird vom BR abgelehnt oder auf die lange Bank geschoben, bis einem anderen Anzugträger eine neue Idee kommt, wie dem Volk noch mehr geschadet werden kann!

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