Bundesrat

    Bundesrat gegen Volksinitiative für Einschränkungen von Feuerwerk

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Am 29. November stimmt die Schweiz über die Feuerwerksinitiative ab. Der Bundesrat empfiehlt, das Volksbegehren abzulehnen. Kantone und Gemeinden verfügten bereits über Rechtsgrundlagen, um Feuerwerke einzuschränken, argumentiert er.

    Umweltminister Albert Rösti teilt das Anliegen der Feuerwerksinitiatve, einen geregelten Umgang mit Knallkörpern zu finden. Ein landesweites Feuerwerksverbot sei aber unverhältnismä...
    Umweltminister Albert Rösti teilt das Anliegen der Feuerwerksinitiatve, einen geregelten Umgang mit Knallkörpern zu finden. Ein landesweites Feuerwerksverbot sei aber unverhältnismä... - KEYSTONE/KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk (Feuerwerksinitiative)» fordert ein Verbot von Feuerwerkskörpern, die Lärm erzeugen. Lautes Feuerwerk wie zum Beispiel Böller und Knaller soll demnach nicht mehr an Privatpersonen verkauft werden dürfen. Laute Feuerwerkskörper sollen von Privatpersonen zudem nicht mehr abgebrannt werden dürfen.

    Dass lautes Feuerwerk von einem Teil der Bevölkerung als störend empfunden wird und bei Tieren schwere Reaktionen auslösen kann, ist dem Bundesrat gemäss der Botschaft ans Parlament zwar bewusst. Doch der Lärm und die vom Initiativkomitee ebenfalls geltend gemachten Feinstaubemissionen durch Feuerwerk seien zeitlich begrenzt und vergleichsweise gering.

    Viele Menschen im Land würden mit dem Abbrennen von Feuerwerk sehr positive Emotionen verbinden, so der Bundesrat weiter. Landesweite Einschränkungen der Abgabe und Verwendung von Feuerwerkskörpern sind seiner Meinung nach deshalb nicht nötig und unverhältnismässig.

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    Kommentare

    User #5337 (nicht angemeldet)

    Wenn heute 9 Mio Menschen in der kleinen Schweiz nur einen Knaller 🧨los lassen sind das 9 Mio 🧨 Denke es werden ganze Mengen gezündet. Einmal muss mal Schluss sein leute.

    User #3483 (nicht angemeldet)

    Für alle die es noch nicht begriffen haben. Früher gab es nur an den Seenachtsfesten eine Knallerei. Am ersten August sah man überall Höhenfeuer, drehende Sonnen, Vulkane und Bengalische Zundhölzer. Am Silvester knallten nur die Tischbomben. Die laute Knallerei wurde importiert und gehört NICHT zur schweizer Tradition!

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