«Weihnachten bei Buddenbrooks» zum vorerst letzten Mal

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Deutschland,

Baisers, Braune Kuchen und ein beeindruckender Weihnachtsbaum - zum vorerst letzten Mal können Besucher in Lübeck «Weihnachten bei den Buddenbrooks» erleben.

In diesem Jahr ist die Inszenierung «Weihnachten bei den Buddenbrooks» zum vorerst letzten mal zu erleben. Foto: Angelika Warmuth/dpa
In diesem Jahr ist die Inszenierung «Weihnachten bei den Buddenbrooks» zum vorerst letzten mal zu erleben. Foto: Angelika Warmuth/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Alle Jahre wieder zu Weihnachten macht das Lübecker Buddenbrookhaus seinem Anspruch vom «begehbaren Roman» alle Ehre.

Dann verwandeln sich die Räume der Beletage in das Weihnachtszimmer im Hause der Romanfamilie.

Im Dezember ist die Inszenierung «Weihnachten bei den Buddenbrooks» zum vorerst letzten mal zu erleben. Im Januar schliesst das Haus für eine grossen Umbau für voraussichtlich drei Jahre.

Zuvor können Besucher an allen Wochenenden vor Heiligabend nach Angaben der Hansestadt Lübeck noch einmal das Weihnachtskapitel aus Thomas Manns Roman «Buddenbrooks» mit allen Sinnen erfahren. Dazu gehören Baisers und Braune Kuchen nach Originalrezepten und Themenspaziergänge zu den Schauplätzen des Romans sowie die Lesung des «Buddenbrooks»-Weihnachtskapitels vor dem mit weissen Lilien geschmückten Weihnachtsbaum (18. und 20. Dezember).

Der steht im Speisezimmer im ersten Obergeschoss des Hauses, das einst den Grosseltern Thomas Manns gehörte und das er zum Schauplatz seines berühmten Romans gemacht hat. Das nach den dortigen Beschreibungen rekonstruierte Speisezimmer und das benachbarte Landschaftszimmer lassen Besucher eintauchen in die grossbürgerliche Welt der ​​​​​Kaufmannsfamilie Buddenbrook. Sie können darin herumgehen, Zahlentäfelchen an vielen Möbeln und Requisiten verweisen auf die dazu passenden Stellen in Roman.

Für dieses Konzept, das zur Weltausstellung «Expo 2000» entstanden ist, wurde das Haus unter anderem mit dem Museumspreis des Europarats ausgezeichnet. Doch nach fast 20 Jahren sei eine Modernisierung nötig, sagte der Chef der Lübecker Museen, Hans Wisskirchen, bereits bei der Vorstellung der Umbaupläne im Jahr 2018. «Wir müssen neue Besuchergruppen ansprechen», sagte er. Voraussichtlich 18 Millionen Euro soll die Umgestaltung kosten.

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