Thomas Gottschalk wundert sich über digitales Zeitalter

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    Deutschland,

    Der Showmaster will nicht jammern und ist auch nicht beunruhigt. Er beobachte lediglich, was um ihn herum passiert, sagt er. Darüber hat er auch ein Buch geschrieben, das im Herbst erscheinen soll.

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    Thomas Gottschalk und seine neue Freundin Karina Mross im Europa-Park in Rust. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Showmaster Thomas Gottschalk (69) fühlt sich im digitalen Zeitalter wie in einer anderen Welt.

    «Ich lebe mein Leben mit einer gewissen Neugier. Und ich habe festgestellt, dass sich meine Lebensgrundlagen, so wie ich sie kannte, wie ich sie gelernt habe, erledigt haben», sagte er im Europa-Park in Rust bei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur.

    Alles, was er wissen wollte, habe er früher im Lexikon nachgeblättert: «Heute googeln alle alles und müssen auch nichts mehr wissen, weil sie es dann googeln, wenn sie es brauchen.» Zudem entstünden im Internet schnell neue Stars. Fernsehfiguren seiner Zeit seien dagegen kaum noch präsent.

    «Ich merke, wie Leute mit einem Handy in der Tasche sieben Milliarden Klicks haben und ich weiss gar nicht, was die treiben», sagte Gottschalk: «Da gibt es Menschen, die haben einen Lippenstift und halten ihn richtig und haben sieben Millionen zwölfjährige Followerinnen, die auch wissen, wie man den Lippenstift halten muss. Das sind Dinge, die ich schwer nachvollziehen kann.»

    Dies sei für ihn aber kein Grund zum Jammern oder zur Beunruhigung. Er beobachte lediglich und schaue mit Neugierde und einem Augenzwinkern auf diese Entwicklung. Im Herbst erscheine sein neues Buch zu diesem Thema, sagte Gottschalk. «Herbstbunt» folge auf seinen Bestseller «Herbstblond», der als Autobiografie vor vier Jahren erschien. Mit dem Schreiben sei er gerade fertig geworden.

    Den Besuch im Europa-Park nutzte Gottschalk in der Nacht zum Samstag zu einem der ersten grösseren öffentlichen Auftritte mit seiner neuen Freundin Karina Mross. Er habe sie im August vergangenen Jahres bei der Geburtstagsfeier des Fernsehproduzenten Werner Kimmig (70) im Europa-Park kennengelernt, sagte Gottschalk der dpa.

    Da Mross im nicht weit entfernten Baden-Baden lebe und arbeite, sei er nun häufiger in der Region. Zu Baden-Baden habe er eine besondere Verbindung. Hier produzierte er von 1977 an mit «Telespiele» seine erste Fernsehsendung. Es war sein Einstieg in die Fernsehbranche.

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