Nach «Rust»-Tragödie: Jake Busey soll in Western mitspielen

    Nau Prominews
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    USA,

    Nach einem tragischen Vorfall am Set von «Rust» gehen die Dreharbeiten weiter. Wie nun bekannt wird, soll Jake Busey in dem Western mitspielen.

    Jake Busey auf einer Filmpremiere in Los Angeles. Er soll in «Rust» zu sehen sein.
    Jake Busey auf einer Filmpremiere in Los Angeles. Er soll in «Rust» zu sehen sein. - carrie-nelson/ImageCollect

    Das Wichtigste in Kürze

    • Jake Busey spielt in Western "Rust" mit.
    • Die Dreharbeiten werden nach der Tragödie am Filmset fortgesetzt.

    Der US-Schauspieler Jake Busey (51) wird offenbar eine der Rollen neben Alec Baldwin (65) im Western «Rust» übernehmen. Laut eines Berichts der Branchenseite «Deadline», soll Busey demnach angeblich die Rolle der Figur Drum Parker übernehmen.

    Die Dreharbeiten für den Film waren erst kürzlich im US-Bundesstaat Montana wieder aufgenommen worden. Dies nachdem die Kamerafrau Halyna Hutchins (1979-2021) im Oktober 2021 im Rahmen des Drehs tödlich verletzt worden war.

    Busey ist bekannt aus Filmen wie «Starship Troopers», «Contact» oder «Der Staatsfeind Nr. 1». Auch in mehreren Folgen des Netflix-Hits «Stranger Things» ist er zu sehen.

    Neben ihm treten unter anderem Travis Fimmel (43), Jensen Ackles (45) und Frances Fisher (70) auf. Regie führt Joel Souza (49). An der Geschichte für den Film hat der Regisseur mit Baldwin gearbeitet.

    Die Dreharbeiten sollen nun voraussichtlich bis Ende Mai laufen. Noch ist nicht bekannt, wann der Film erscheinen soll. Hutchins' Witwer Matthew ist mittlerweile als einer der leitenden Produzenten involviert. Ausserdem werde an einer Dokumentation über das Leben von Hutchins und die Fertigstellung des Westerns gearbeitet.

    Was war am «Rust»-Set passiert?

    Während einer Derharbeiten-Probe in New Mexico wurde die Kamerafrau Halyna Hutchins von einer Kugel aus einer Schusswaffe getroffen. Daraufhin ist sie an ihren Verletzungen verstorben.

    Auch Souza wurde verletzt. Baldwin hatte sich auf eine Szene vorbereitet, als er die Waffe in Richtung der Kamerafrau hielt. Plötzlich löste sich ein Schuss. Der 65-Jährige wies die Schuld an dem Vorfall von sich und beteuerte, den Abzug nicht betätigt zu haben.

    In der Waffe hatte sich laut Untersuchungen scharfe Munition befunden. Wie dies geschehen konnte, ist bisher nicht geklärt. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat vor rund einer Woche eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen Baldwin fallen gelassen.

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