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    Nach Attentat: Autor Salman Rushdie bleibt auf einem Auge blind

    Nau Prominews
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    USA,

    Vor rund zwei Monaten wurde Autor Salman Rushdie durch ein Attentat mit einem Messer schwer verletzt. Nun gab sein Agent ein Gesundheitsupdate.

    Salman Rushdie wurde im August 2022 Opfer eines Attentats.
    Salman Rushdie wurde im August 2022 Opfer eines Attentats. - Featureflash Photo Agency/Shutterstock.com

    Das Wichtigste in Kürze

    • Salman Rushdie, ein indisch-britischer Autor, wurde im August von einem Mann attackiert.
    • Bei einem Literaturevent stach ein 24-Jähriger mit einem Messer auf den Autor ein.
    • Wie nun der Literaturagent Andrew Wylie mitteilt, ist Rushdie weiterhin schwer gezeichnet.

    Der indisch-britische Autor Salman Rushdie (75) ist nach der Messer-Attacke Mitte August dieses Jahres weiterhin schwer gezeichnet. Dessen Literaturagent Andrew Wylie machte nun eine Mitteilung an die spanische Zeitung «El Pais». Rushdie sei seither auf einem Auge blind, zudem könne er eine Hand nicht mehr benutzen.

    Grund hierfür seien drei schwere Verletzungen am Hals und Arm des Autors des Romans «Die satanischen Verse». 15 weitere Verletzungen habe er an seiner Brust und dem Torso erlitten. Ob sich Rushdie noch in einem Krankenhaus befindet, teilte Wylie nicht mit. «Er wird leben», so seine knappe Antwort.

    Die Attacke auf Rushdie ereignete sich auf offener Bühne bei einem Literatur-Event in Chautauqua im US-Bundesstaat New York. Die Polizei hatte kurz darauf einen 24-jährigen Tatverdächtigen aus New Jersey identifiziert und verhaften können. Dieser stach bei der Veranstaltung mit einem Messer auf den Autor ein.

    Ihm wird versuchter Mord und Körperverletzung vorgeworfen, er selbst habe jedoch übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereits auf nicht schuldig plädiert. Schon kurz nach der Tat hatte Wylie mitgeteilt, dass Rushdie «wahrscheinlich ein Auge verlieren» werde. Zudem seien die Nerven in seinem Arm durchtrennt worden, «seine Leber wurde durchstochen und beschädigt».

    «Aufsässiger Sinn vor Humor» weiterhin intakt

    Nach dem Angriff meldete sich auch Sohn Zafar Rushdie (42) via Twitter in einem Statement der Familie zu Wort. Er erklärte darin, dass sein Vater nicht mehr beatmet werden müsse. Zudem sei der «kämpferische und aufsässige Sinn für Humor» des Autors intakt geblieben.

    Rushdie lebte jahrelang untergetaucht und unter Polizeischutz. 1989 hatte der iranische Revolutionsführer Ruhollah Chomeini (1902-1989) eine sogenannte Fatwa erlassen. Darin forderte er Rushdies Tod aufgrund seines Buches «Die satanischen Verse» und eine hohe Belohnung auf die Tötung Rushdies aussetzte.

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