Michael J. Fox und Christopher Lloyd waren nicht sofort Freunde

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    Die Freundschaft zwischen den «Zurück in die Zukunft»-Stars Michael J. Fox und Christopher Lloyd hat sich erst langsam entwickelt.

    Michael J. Fox (l.) und Christopher Lloyd waren nicht sofort Freunde.
    Michael J. Fox (l.) und Christopher Lloyd waren nicht sofort Freunde. - imago/agefotostock

    Die Freundschaft zwischen den «Zurück in die Zukunft»-Stars Michael J. Fox und Christopher Lloyd hat sich erst langsam entwickelt. «Ich habe ein paar Filme gebraucht, um ihn kennenzulernen», sagt Fox.

    Erst bei «Zurück in die Zukunft III» klickte es: Golden-Globe-Gewinner Michael J. Fox (61) schwelgte auf dem Sundance Film Festival in Erinnerungen an seine Freundschaft mit Christopher Lloyd (84). Dabei verriet er auch, dass die beiden sich erst während der Dreharbeiten zum dritten (1990) und letzten Kapitel der beliebten Zeitreise-Reihe «Zurück in die Zukunft» näherkamen.

    «Chris ist ein toller Typ. Er ist sehr rätselhaft», sagte er laut «Variety». «Ich habe ein paar Filme gebraucht, um ihn kennen zu lernen. Bei 'Zurück in die Zukunft' Teil drei haben wir eine Verbindung aufgebaut, die wir bei den anderen Filmen nicht hatten. Ich habe gemerkt, wie sehr er die Schauspielerei liebt. Das hatte ich vorher nie verstanden», erinnerte sich Fox. «Wir setzten uns zusammen und sprachen über die Schauspielerei, über Shakespeare und König Lear... Dieser Typ kann König Lear spielen. Das erwartet man nicht von ihm. Er steckt voller Überraschungen», fügte Fox hinzu.

    Christopher Lloyd könne die Geschichte eines ganzen Films in zwei Sekunden erzählen, und man verstehe sie. «Wir normalen Schauspieler müssen Stunden um Stunden investieren, diese Informationen zu vermitteln», so Fox weiter. «Chris ist darin brillant. Seine Liebe zum Film und seine Liebe zum Schauspielern... Er ist nicht nur ein verrückter Typ, er ist ein Künstler.»

    Sie kennen sich seit 1985

    Michael J. Fox und Christopher Lloyd spielten 1985 erstmals gemeinsam die Rollen des Highschool-Schülers Marty McFly und des exzentrischen Wissenschaftlers Emmett «Doc» Brown. Sie kehrten 1989 für eine Fortsetzung zurück, bevor sie den dritten Teil übernahmen, in dem die beiden den Wilden Westen um 1800 erkundeten.

    Zuletzt trafen die beiden sich im Oktober 2022 auf der Bühne der New Yorker Comic-Con, als Fox Lloyd dafür lobte, dass er nach der Diagnose der Parkinson-Krankheit im Jahr 1991 in seinem Leben geblieben ist. «Parkinson ist das Geschenk, das immer wieder kommt. Aber es ist ein Geschenk, und ich würde es für nichts eintauschen wollen», sagte Fox. «Menschen wie Chris haben mir sehr geholfen, und so viele von Ihnen auch. Es geht nicht darum, was ich habe, sondern darum, was mir gegeben wurde, die Stimme, um das zu erreichen und den Menschen zu helfen.»

    Lloyd war auch dabei, als der beliebte Schauspieler im November bei den Governors Awards in Los Angeles geehrt wurde. Fox ist derzeit in Sundance, um die Weltpremiere seines Dokumentarfilms «Still: A Michael J. Fox Movie» zu promoten.

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