Lucasfilm feuert Star Wars-Star Gina Carano

    Jannis Zbinden
    Jannis Zbinden

    USA,

    Nach antisemitischen Äusserungen muss Gina Carano Lucasfilm verlassen. Die Dreharbeiten für die dritte Staffel von «The Mandalorian» hätten bald begonnen.

    gina carano
    Gina Carano wird in der dritten Staffel von «The Mandalorian» nicht mehr zu sehen sein. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gina Carano machte auf Instagram antisemitische Äusserungen.
    • Deshalb trennt sich ihre Produktionsfirma Lucasfilm von der Schauspielerin.
    • Die Dreharbeiten für die dritte Staffel von «The Mandalorian» hätten im Frühjahr begonnen.

    Gina Carano wird nach antisemitischen Äusserungen auf Social-Media von der Produktionsfirma Lucasfilm rausgeworfen. Lucasfilm produziert die erste Live-Action-Serie der Star Wars Saga. Im Frühjahr hätten die Dreharbeiten für die dritte Staffel der Star Wars Serie «The Mandalorian» begonnen.

    «Juden wurden auf der Strasse nicht von Nazisoldaten, sondern von ihren Nachbarn geschlagen. Sogar von Kindern.» Diese Zeilen schrieb die Schauspielerin in einem Instagram-Beitrag, so die «Variety»-Zeitung.

    «Ihre Social-Media-Posts, in denen sie Menschen aufgrund ihrer kulturellen und religiösen Identität verunglimpft, sind abscheulich und inakzeptabel.» Dies sagte ein Sprecher von Lucasfilm gegenüber «Deadline».

    Star Wars
    Gina Carano verharmloste in ihrem Beitrag die Judenverfolgung. - keystone

    Nach diesen Äusserungen der Schauspielerin hagelte es auch auf Twitter viel Kritik. Unter dem Hashtag #FireGinaCarano haben viele User die Kündigung des Stars gefordert.

    Die 38-Jährige sorgt schon seit Längerem für Entsetzen: Sie hatte unter anderem das Tragen von Masken verspottet. Ausserdem machte sie Behauptungen in Bezug auf einen Wahlbetrug in Amerika.

    Es gab sogar Gerüchte, dass Lucasfilm für die ehemalige Martial-Arts-Kämpferin eine eigene Serie geplant hat. Nach den kontroversen Äusserungen wurden die Pläne jedoch fallen gelassen, berichtete das Magazin «The Hollywood Reporter».

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